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Menorah · 1928-04-01 · Heft 4 (April 1928) · p. 195

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
6 (1928)
Issue
Heft 4 (April 1928)
Article
Entwurf für den Pavillon der "Jüdischen Sonderschau" auf der Internationalen Presseausstellung "Pressa" [Illustration]
Date
1928-04-01
Page
195 (sequence 1)
Language
German
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Entwurf für den Pavillon der ,,Judische Presseausstellung „ Encyclopaedia Judaica Soeben ist der erste Band der vom Verlage Eschkol-Berlin herausgegebenen großen Enzyklopädie des Judentums erschienen, die auf 15 bis 16 Foliobände mit Registerband berechnet ist. Die bedeutendsten jüdischen Gelehrten haben ihre Mitarbeit zur Verfügung gestellt. Der erste Band umfaßt nach Einleitung, Mitarbeiterverzeichnis und Quellensiglen, den Teil des Buchstaben A von „Aach" bis „Akademien". Die Anlage des Werkes ist auf folgenden Prinzipien aufgebaut: Der gesamte Wissensstoff ist systematisch gegliedert und untersteht Sonderredaktionen, deren jede ihren Mitarbeiterstab besitzt. Bibel und talmudische Wissenschaft erfahren hervorragende methodische Bearbeitung. Die biblischen örtlichkeiten, Persönlichkeiten und Realien sind mit wünschenswerter Vollständigkeit gegeben. Der biblische Bericht ist sowohl traditionell, als in den späteren literarischen Gestaltungen und nach dem Stande der heutigen Forschung wiedergegeben. Auf dem Gebiete des Talmud wird erstn Sonderschaii" auf der Internationalen Pressat(, Köln 1928 mal ig eine vollständige Bearbeitung sämtlicher Talmudlehrer gegeben. Dies ist an sich schon eine gigantische Aufgabe. Um, dieselbe zu lösen, werden alle diese Namen teils separat behandelt, teils durch Hinweise in einer Monographie „Amoräer" gesammelt, die im 2. Bande enthalten sein wird. Die Behandlung von Bibel und Talmud war grundlegend für den Aufbau des ganzen, und so wird der Benützer der Enzyklopädie in die Lage versetzt, die Anlage des Werkes zu erfassen. Man kann also den Entschluß der Hauplredaktion, den Talmud als talm ud i s c h e Biographie zu geben, als den architektonischen Grundstein des Gesamtwerkes bezeichnen. Die zweite methodische Anlage bezieht sich darauf, daß neben den biographischen und stofflichen Artikeln größere Kristallisationspunkte als Monographien gegeben werden. So enthält dieser Band die Monographien „Agadah", „Akademien", „Abgaben und Steuern". Jede dieser Monographien erfuhr eigenartige beachtenswerte Behandlung. Die Monographie Agadah gibt eine ganz ausge-

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