Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 6 (1928)
- Issue
- Heft 3 (März 1928)
- Article
- Versuch einer lautgerechten hebräischen Schrift
- Date
- 1928-03-01
- Page
- Seite 132 (sequence 2)
- Language
- German
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132 MENORAH nicht ohne Bedeutung, daß sie ebenso wie die jetzt gebräuchliche Schrift eine Abwandlung altsemitischer Buchstaben darstellen. Die neuen Buchstaben sind: r j * t-tc \ ft&99578U a ä e e ei o u Die alten Nekudot sollen aber nicht ganz verschwinden. Die Buchstaben „Alef" und „Ajin" y sind zwar Kehllaute, haben aber den Charakter von Halbvokalen. Die Hinzufügung der neuen Zeichen würde also eine Verdopplung der Vokale bedeuten. Um dies zu vermeiden, sollen diese beiden Buchstaben, wrie dies in der Mehrzahl der Fälle geschieht, als Zeichen für den „a" Laut gelten und betreffende Vokalzeichen für ,,a" ersetzen. Dasselbe gilt für das „he" fi, wenn es am Schlüsse eines Wortes erscheint. Es ergibt sich demnach die Notwendigkeit, wenn die Buchstaben „Alef" und ,,Ajin" oder „he" mit einem anderen Vokal zusammentreffen, die bisher üblichen Nekudots unter ihnen zu belassen. Ebenso behalten die Buchstaben: ,5 «, \ ihre jetzige Vokalbedeutung, so daß in Verbindung mit ihnen die Vokalzeichen für i, j, o und u in Wegfall kommen. Da es sich hiebei nur um wenige Ausnahmen handelt, so wird der Druck keine wesentliche Erschwerung erleiden, besonders da im Hebräischen der Unterschied zwischen großen und kleinen Buchstaben wegfällt. Wenn \ yf oder fi stumm bleiben, so wird dies durch einen Kreis über den Buchslaben bezeichnet. Bezüglich des „Dagesch" gilt folgende Regel: Für die Aussprache kommt das „Dagesch'4 nur da in Betracht, wo sich der Lautcharakter des Konsonanten ändert, nämlich bei den Buchstaben: *\, 2, 2* Nur bei diesen Konsonanten fügen wir demnach den Punkt als Verstärkungszeichen bei. Für die Neuerung spricht vor allem die Talsache, daß die Buchstaben, die zur Verdeutlichung beigefügt werden sollen, in der unpunktierten Schrift überhaupt in Wegfall kommen. Man kann gegen die Neuerung geltend machen, daß der Druck gegenüber der unpunktierten Schrift verteuert wird. Dafür gewährt sie aber den ungeheuren Vorteil, daß die hebräische Sprache auch dem an die modernen Schriften gewöhnten Leser zugänglich gemacht und der Weg zur Welllileratur hiedurch erleichtert wird. Die Zukunft muß lehren, ob die Neuerung Eingang findet. Im anderen Falle wird sie ein interessanter Versuch bleiben und der Verein für Phonetik der hebräischen Schrift wird dann neue Wege suchen müssen, die hebräische Schrift den Bedürfnissen der Zeit anzupassen. Zur Erläuterung fügen wir ein Beispiel bei: M. J. B. (Köln) N o t i z: Anmeldungen für den Verein für Phonetik der hebräischen Schrift werden durch den Vorsitzenden J. R. Dr. Bodenheimer, Köln a. Rh., Hohenzollernring 74, entgegengenommen. \ miwthrr^ -r^rftrr nsfo.MSD'fr 5>n wann a^iart r^wa bs« a^ "»min ,nm'25w:"ih»N^ syhaT?wrt.nw*nrt< rispyyi nnw M-rän ,nitr*nnw,am%3 ' \ T-to wpi? rv&ft —rwim.rptotosh tifcarr w rwTfcr: ^rayr : "jfcm'ayta 'jvfa ata ynshDi so??» y?a } jv;0fcp33 f nKftrwi.yntfftn rotn D'&D&tf &n w$ vrpbv* n-^s rnj^rr» r—>^-»i>->k nftrw äirw '»»-5»y -ptf srw rttato rwr nwn .^itf-Wfynitf-'Hr 37^1* ^^nN,XB^r^^^Tv^:,J!^^n, P?B?nJnTa —»•iÄftr? p» tupft* brt$pft afü-a -riwn-w ap-fcN n-»m»m •'HV^WiO.V 'pttün^n av -riätt? a'p-fof N^i.^ettrwi :Tforo< nv -i^wnrpn a?iy. * naforrcrö n» t^ft'&tnbws&'.Tifo'&to bmm rrtttn rfttfhtn rstar?: nra ifafoc&assrtfimHn ftvs n^n rAri^an mtm "pahn ppait* w HWw^aaw: -in&fa nttn rfcy i^ärr rnpanr paitf BN :Wjns •Wmfci rfcyi&ftn nftrw ayfis A*sn p^auto «n pt H^Ätorpauwnpaipatfv p?a p*>ai& w jviWwrVsasTO' : pavwD UJ^ua rpirt