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Menorah · 1927-09-01 · Heft 9 (September 1927) · p. Seite 503

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
5 (1927)
Issue
Heft 9 (September 1927)
Article
[Nachricht]
Date
1927-09-01
Page
Seite 503 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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UMSCHAU 503 isl gestorben. — Elie Großmann, ein junger jüdischer Künstler aus New York, halle in Rom eine Ausstellung seiner Arbeiten unter dem Protektorate des italienischen Kultusministers und des amerikanischen Gesandten. — James Loeb, der Bildhauer und Sammler, feierte in Murnau seinen 50. Geburlstag. — In Warschau hat sich ein Komitee zur Gründung eines jüdischen Theaters gebildet. — Das Akademische Jüdische Thealer in Moskau plant für März 1928 eine Tournee durch die mitteleuropäischen Hauptstädte, bei der eine Reihe von jiddischen Volksslücken zur Aufführung gelangen sollen. — Das hebräische Theater Habimah wird während des Zionislen-Kongrcsses in Basel gastieren und dann in Deutschland eine Reihe von Aufführungen veranstalten. — Der Wiener Musikhistoriker Prof. Dr. Guido Adler Irat nach Erreichung der Altersgrenze von der akademischen Lehrtätigkeit zurück. — Beim Brande des Wiener Juslizpalastes wurde unersetzliches archivarisches Material zur Geschichte Grabstein auf dem alten jüdischen Friedhof in Czernowitz der Juden in den Ländern des ehemaligen Kaisertunis Österreich vernichtet. — Der Chemiker Prof. Carl Neuburg (Berlin) feierte seinen 50. Geburtstag. Der ehemalige Chefredakteur des „Prager TagblaUes" und Direktor des Deutschen Landeslhcalers in Prag Heinrich Teweles, ist gestorben. — Der Archäologe Prof. Nahum Slousch (Jerusalem) feiert sein vierzigjähriges Arbeilsjubiläum. J^itt eilungen der Redaktion Das diesjährige D e z e m b e r h e f l (Nr. 12) erscheint als Sonderheft „Magenz a", der Geschichte der jüdischen Siedlungen am Rhein gewidmet, unter redaktioneller Leitung Herrn Rabbiners Dr. Salomon Levy (Mainz). Von diesem Hefte veranstaltet der Verein zur Pflege jüdischer Altertümer in Mainz eine Sonderausgabe. * Von den in unserem Augustheft (Nr. 8) enthaltenen Aufsätzen zu Ehren des 80. Geburtstages Prof. Max Lieber m a n n s sind 100 numerierte Separatdrucke erschienen, die zum größten Teil bereits vergriffen sind. Wenige restliche Exemplare sind gegen Einsendung von M 4-— durch die Verwaltung der „Menorah" zu bezichen. Der alte jüdische Friedhof in Czernowitz Dort, wo die Geleise des Czernowitzer Hauptbahnhofes in die Hauptstränge münden, die nach Süden führen, machen die Schienen einen leichten Bogen. Als man die Lemberg-Czernowitz-Jassyer Eisenbahn baute, führte die jüdische Gemeinde Czernowitz unter Anspannung aller Kräfte einen heißen Kampf um dieses Stückchen Bogen. Wenn man die Trasse gerade gezogen hätte, hätte sie den alten, jüdischen Friedhof geschnitten, der dort liegt, knapp am Geleise, wo das Terrain gegen den Stadthügel anzusteigen beginnt. Seither hat die Gemeinde aber an diese Toten und an die Steine vergessen, die dort aufgestellt wurden. Erst als sie nahe am Ver-

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