Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1927)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- 2 (sequence 1)
- Language
- German
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UMSCHAU für die Zeil vom 21. November AUS ALLEN LÄNDERN In Berlin fand eine Tagung des Landesverbandes preußischer Synagogengemeinden stall, welche den Vorschlag für das Jahr 1920/27 genehmigle. Der vorgelegte Entwurf für die Schaffung eines Reichsverbandes wurde abgelehnt. — In Amerika wurde die 7 Vi Millionen Dollar Kampagne für den vereiniglen Paläslinaaufruf begonnen. — Oberrichler Louis D. Brandeis war aus Anlaß seines kürzlich vollendeten 70. Lebensjahres Gegenstand vielfacher Ehrungen. Auch Louis Marshai, Präsident des amerikanischen jüdischen Kongresses feierte seinen 70. Geburtstag. — Die polnische Regierung hat die Zuwendung von 100.000 Zloty für das Schulwesen auf 32.000 Ztoly reduziert. — Die jüdische Kulturliga in Riga wurde behördlich geschlossen. — Die Warschauer jüdische Gemeinde erstattete für 1927 einen Voranschlag, der die Summe von Millionen Zloty beträgt. Hievon entfällt auf soziale Fürsorge 22 Prozent, Schulen 23 Prozent usw. — Das jüdische Mitglied des rumänischen Senates, Ral)b. Zirelsohn, hat zufolge der gegen seine Person gerichteten Angriffe sein Mandat niedergelegt. — In der Tschechoslowakei hat sich ein einheitlicher Verband der Kultusgemeinden von Böhmen, Mähren und Schlesien konstituiert. — Der jüdische Sejm-Abgeordnete Wyschlicky stellt einen ihm verliehenen rumänischen Orden im Hinblick auf die dortige Judenverfolgungen zurück. — Zum Vorsitzenden des Stadtrates in Kowno wurde ein Jude gewählt. — In Berlin wurde unter dem Vorsitze des Grafen Bernstorff ein deutsches Pro-Palästinakomitee gegründet, dem prominente Persönlichkeiten aus jüdischen und nichtjüdischen Kreisen beigetreten sind. — In Österreich wird die Konstituierung eines 1926 — 20. Dezember 192<i Verbandes der israelitischen Kullusgemcinden angestrebt, dem sich jedoch die Wiener Gemeinde bisher fernhält. EREZ JISRAEL In nächster Zeit wird mit den Arbeiten für die Registrierung des Landbesitzes begonnen werden, um die gegenwärtig noch nicht feststehenden Besitz- und Grenzverhällnisse endgültig festzulegen. — Der Verfassungsentwurf für Transjordanien wird die Erblichkeit der Dynastie des gegenwärtigen Herrschers Abdullah enthalten. — In Nordpaläslina wurde eine alte kanaanitischc Stadt ausgegraben. — Die Einwanderung betrug im Oktober 598, die Auswanderung 1001 Juden. — Die Paläslinaverwaltung zählt im ersten Halbjahr 192G einen Überschuß der Einnahmen, über die Ausgaben von zirka 100.000 Pfund. — Die Vorlage betreffend die Anleihe der Paläslinaregierung wurde im englischen Unterhausc angenommen, wobei der Minister für die Kolonien die Beschäftigung jüdischer Arbeiter im weitestgehenden Maße bei den zu unternehmenden Arbeiten zusagte. WANDERUNG UND SOZIALE HILFE In Bukarest wurde eine Poliklinik für die ärmere jüdische Bevölkerung eröffnet. — Die Sterblichkeit unter den Warschauer Juden ist im abgelaufenen Jahre um 30 Prozent gestiegen. — Für die jüdische Wohlfahrlsinslitution in New York wurde ein Hilfsfonds von drei Millionen Dollar aufgebracht. — In den ersten sechs Monaten des Jahres 1926 wanderten 1762 Juden in Kanada ein. — Die über die Tagung des Verbandes Ozet in Moskau vorliegenden Berichte lassen einen günstigen Fortgang der jüdischen Landansiedlung in Rußland erwarten. — Der Bahnhofdienst des Hilfsvereines der deutschen Juden wurde im ^VTl-TAyf A XX C^ i-TTTTFr Größte internationale Kunstwerkstätte für V/ JL II IVl A\ II ^\^irXJLL JL Perücken, Scheitel und Transformationen Wien, I., Kärntnerring 6, gegenüber dem Hotel Bristol liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Länder Perücken. 1 Spezialität: Brautscheitel, diese werden der Mädchenfrisur mit verblüffender Täuschung nachgemacht '■