Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1926)
- Article
- Chanukahmenorah (Silberfiligran) aus Jekaterinoslaw [Illustration]
- Date
- 1926-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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CHANUKAHMENORAH (SILBERFILIGRAN) AUS JE K ATERINOSL AW Vier ostjüdische Chanukahmenoroth Von Dr. Jakob Bronner (Die Abbildungen stammen aus der Vorbildersammlung des Jüdischen Museums in Wien.) gießer und Silberschmiede Die Menorah des Chanukah festes, über welche in dieser Zeitschrift schon ausführlich gehandelt wurde, ist mit dem Schaffen der jüdischen Volkskunst tief verwurzelt und verwachsen. Zahllos last sind die Spielarten und Typen der Stücke, die uns begegnen. Das Wiener „Jüdische Museum" verfügt über rund neunzig Menoroth, von denen dennoch nur zwei Exemplare der gleichen Type sind, die in dieser Zeitschrift abgebildet waren1). Besonders die ostjüdischen Gelbweisen einen solchen Reichtum an Einfällen auf, daß selbst die aus dem Westen, besonders aus Deutschland und Italien, übernommenen Vorbilder unter ihren Händen zu Ncuschöpfungen werden. Die jüdische Kunst des Volkes ist jahrhundertelang nichts Anderes als ausschließliche Sakralkunst. Bei dieser ist, soweit es sich nicht um gewerbliche Erzeugnisse handelt, die wie die Gelbguß-Menoroth nach einer Malrize in größerer Menge hergestellt werden,