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Menorah · 1926-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1926) · p. Seite 319

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1926)
Article
Der Pavillon "Hygiene der Juden" [Illustration]
Date
1926-06-01
Page
Seite 319 (sequence 1)
Language
German
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DER PAVILLON „HYGIENE DER JUDEN" Gesamtansicht Erbaut von Arch. IL Bobrek, Düsseldorf ZUR EINFÜHRUNG Am 8. Mai d. J. wurde in Düsseldorf die Ausstellung für Gesundheitspflege, Sozialfürsorge und Leibesübungen eröffnet. Unter ihren Raulen erhebt sich auch ein Pavillon „Hygiene der Juden". Er soll eine Uberschau über jene Ideen und Schöpfungen des Judentums bieten, die der Lebensförderung und der Fürsorge dienen. Jüdische Ausstellungen ähnlicher Art sind früher schon veranstaltet worden, so auf der Internationalen Hygiene-Ausstellungin Dresden im Jahre 1911, so kurz darauf in Stuttgart. Auf der Dresdener Ausstellung war die jüdische Sondergruppe der historischen Abteilung eingegliedert, sie zeigte ebenso wie die Stuttgarter vorzugsweise die jüdische Vergangenheit. Dagegen will die Düsseldorfer jüdische Ausstellung den Nachdruck auf das lebendige Judentum der Gegenwart legen. Trager der Ausstellung ist die Synagogengemeinde Düsseldorf. Sie durfte sich dabei der Unterstützung des Judentums in Deutschland und weit darüber hinaus erfreuen. Reim Entwürfe des Programmes sind Fachmänner und Sachverständige auf allen in Betracht kommenden Einzelgebieten sowie alle großen Organisationen der jüdischen Wohlfahrtspflege herangezogen worden und haben zum großen Teile auch mitgearbeitet. Alle Institutionen des Judentums, die zugleich auch hygienische und soziale Bedeutung gewonnen haben, sind grundsätzlich als Auswirkungen der jüdischen Religion dargestellt worden. Ein Eingangsraum ist mit Worten aus Bibel und Talmud geschmückt. Zentrum des Gebäudes ist ein Raum von sakralem Charakter, ehrwürdig durch einen Schrein mit Thorarollen und geschmückt mit acht Reliefs, die die Lebensförderung und Fürsorge in der jüdischen Religion verkörpern sollen. In ihrer Mitte steht zweimal der Sabbat, einmal aufgefaßt als die Erholung von schwerer Arbeit, ein zweites Mal als die Ruhe der Seele und als der Tag des Studiums. Ein ferneres Relief

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