Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1926)
- Article
- Eine Predigt aus der Zeit der Befreiungskriege
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 270 (sequence 5)
- Language
- German
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270 MENORAH bisher weltbekanter unüberwindliche jetzt ganz besiegt und dass in kurtzem Zeitraum von einige Monathe. Vom Mund der Vätter zu Ohren der Kinder wird diese seltene Begebenheit erzählt werden sodass Ehrene Denckmähler eingehen werden diese Geschichte aber in Ewigen Andencken bleiben. Wir wollen also des Höchsten seine Fügung bewundern wollen ihm mit freudigem Vatterherzen danken, wollen ihm inbrünstig für das Leben, und wohl unserer gnädigen aller D. L. König seiner hohen Familie anflehen. Unser D. L. König und Herr, der seine Untertanen als Kinder liebet, der gerechte, weise Gesetze ordnet, auf deren Befolgung hält, der gegen äussere Feinde schüzet, der uns aus dem Hause Jakob stets seit hunderte von Jahren unschuldig gedrückten Volk die Fässel abgenommen und so wie jetzt die ganze Menschheit befreyet, diese der blos nach dem Willen Gottes regieret, Er lebe bis in spätesten Alter, o Gott und König der Könige verleihe ihm und seiner Familie Gesundheit Ruhe und Frieden, seinem hohen Tron glantz bis in Ewigkeit, und es sage alles Amen. P. S. Cap. 100; 18; 21; 61; 92; 110; 118; 124; 138; 150 rundeten die religiöse Feier ab. EPHRAIM MOSES KUH Geb. in Breslau 1731 Gest. am j. April IJ90 Der Zöllner und der reisende Jude Zöllner: Du, Jude, erst drei Taler Zoll erlegen! Jude : Drei Taler? So viel Geld? Mein Herr, weswegen? Zöllner : Das fragst du noch? Weil du ein Jude bist. Wärst du ein Türk'ein Heid'; ein Christ, So wurden wir nicht einen Deut begehren; Als einen Juden müssen wir dich scheren. Jude : Hier ist das Geld! Lehrt dieses dich, der Liebe ist?