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Menorah · 1926-01-01 · Heft 2 (Februar 1926) · p. Seite 67

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 2 (Februar 1926)
Article
[Nachricht]
Date
1926-01-01
Page
Seite 67 (sequence 2)
Language
German
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U M SCHAU 67 stellt. — In der Auhvortschrii't der britischen Regierung auf das zionistische Memorandum wird das Begehren nach Slaatszuschüssen für das jüdische Schulwerk und Zuteilung von Staatsländereien vorläufig abschlägig beschieden. — Der Wahhabitenfürst Ibn Saud wurde nach endgültiger Vertreibung der Haschimiten-Dynastie zum König von Hedschas ausgerufen. — In Jerusalem wird im April ein Archäologen-Kongreß tagen. — Das Palästina-Budget 1925 weist einen Überschuß von 1,000.000 Pfund Sterling aus. Die höchsten Einnahmen zeigen die Abteilungen, die mit dem jüdischen Kolonisationswerk in Verbindung stehen. — Die neugewähltc jüdische Nationalversammlung (Assefath- Haniwcharim) hat im Jänner gelagt. Die meisten Sitze haben die zwei führenden Arbeitsparteien inne (84), die übrigen 117 Mandate verteilen sich auf 23 meist rein lokale Parteien, die stärksten politischen Gruppen sind die Zionisten-Revisionisten (15) und die Sephardim (19). —- Lord Reading (Sir Isaac Rufus), Vizekönig von Indien, wird auf der Rückreise nach England Palästina besuchen. — Die Zahl der Einwanderer im Monat Dezember betrug 2780. — Das Einbürgerungszertifikat Nr. 1 erhielt auf Grund der neuen Naturalisationsbestimmungen Ingenieur Rutenberg. WANDERUNG UND SOZIALE FÜRSORGE Die jüdischen Emigranten, die zufolge des amerikanischen Einwanderungsverbotes in den französischen Häfen bleiben mußten, dürfen in Frankreich sich Arbeit suchen. — Die Vertreter der Jointarbeit in Rußland treten in einer Beratung in Berlin für eine rasche und tatkräftige Förderung der Landimsiedlung der russischen Juden ein. — Das jüdische Emigrationsdirektorium in Berlin hat auf die Hilflosigkeit der jüdischen Emigranten hingewiesen, deren Zahl G0.000 im Jahre beträgt. — Aus Polen sind im Jahre 1925 17.731 Personen nach Palästina gezogen. — Unter den jüdischen Arbeitslosen in Polen herrscht eine ungeheure Notlage. — Vom 1. Juli 1924 bis 30. Juni 1925 sind nach Amerika 12.000 Juden eingewandert. — In Wien starb Hofrat Rudolf Taussig, der sich um das jüdische Wohlfahrtswesen viele Verdienste erworben hat. JÜDISCHE LEHRE UND LEHRER Der Verband der orthodoxen Rabbiner in New York veröffentlichte einen scharfen Protest gegen Rabbi Stephen Wise, der in einer Predigt in der Reform-Synagoge sich mit der Stellung der Juden zur Person des Stifters des Christentums befaßt halle. Zur Beseitigung der Differenzen wurde von der zionistischen Organisation Amerikas, in der Dr. Wise eine führende Rolle einnimmt, ein Versöhnungskomilee eingesetzt. — Dr. Eduard Baneth, Professor an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums feierte seinen 70. Geburtstag. — Die jüdische Rcligionsgemeinde Berlin-Charlottenburg feierte das 50jährige Bestehen. — Rabbiner Dr. Mayer (Regensburg), Herausgeber der Deutsch-Israelitischen Zeitung, ist gestorben. — Der Sochaczwer Rabbi Samuel Bornstein, einer der populärsten Rabbiner in Polen, verstarb im Alter von 72 Jahren. — Die von Leopold Zunz (1826) begründete jüdische Knabenschule in Berlin feierte ihren 100jährigen Bestand und gleichzeitig das 25jährige Amlsjubiläum ihres Direktors Dr. Josef Gutmann. — Im Feber findet eine Konferenz der Rabbiner Polens statt, die sich mit der Frage der „Agunoth" befassen wird. WISSENSCHAFT UND KUNST Geheimrat Willslätter und Professor Max Liebermann wurden zu Mitgliedern des OTH M A t£ Q^l—ITTHF Größteilltei'nationaleKunstwerkstättefür X JTliyi.im.lX V^JLJLll. Jl Perücken, Scheitel und Transformationen AVien, L, Kärntnerring 6, gegenüber dem Hotel Bristol liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Länder Perücken. " Spezialität: Brautsdicilcl, diese werden der Mäddienfrisur mit verblüffender Täuschung nadigemacht ——

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