Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1926)
- Article
- Der Traumsiedler
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Von ILLES KACZER Aus dem Ungarischen übersetzt von Andreas Gasper und Herr mann Glaser Copyright 1925 by illes Kaczer, Bratislava — Nachdruck verboten ine träge Windstille lagert über uns: die Arbeit will nicht recht 1 J vom Fleck kommen. Da es so schwer und mühsam vorwärts geht, wird es uns bis zum Abend kaum gelingen, fertig zu werden. Der Gedanke an mein Heim beunruhigt mich schon. Ich möchte rascher arbeiten, doch fesselt meinen Arm, ich selber weiß nicht, was. Am Vormittag verloren wir längere Zeit mit der sinn- und zwecklosen Debatte. Und jetzt ertappe ich mich dabei, daß ich noch immer die Debatte mit Chananje iühre, obwohl er doch schon längst fort ist. Warum mußte er gerade heute kommen? Wenn er später gekommen wäre und wir die Möglichkeit gehabt hätten, einzeln mit ihm zu sprechen, hätten wir uns mit ihm vielleicht doch verständigt. Waren wir etwa ungerecht gegen ihn? Mit nichten. Das Unrecht war auf seiner Seite, aber das kränkt mich nicht weniger, als wenn der gegenteilige Fall vorläge. Im Zorn schied er und — mit Fluch! — bemerkt jemand unten bei der Schleuse. Und ich höre die Antwort eines Kameraden: — Man hätte ihn nicht so behandeln sollen! Er ist ein Heiliger. Sein Fluch geht in Erfüllung. 4. Fortsetzung VIII. FLUCH? Tel-Ghalom, Wasser,