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Menorah · 1925-01-01 · Heft 12 (Dezember 1925) · p. 249

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
3 (1925)
Issue
Heft 12 (Dezember 1925)
Article
Mitteilungen der Administration [Nachricht]
Date
1925-01-01
Page
249 (sequence 1)
Language
German
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MENORAH III. JAHRGANG DEZEMBER 1925 NR. 12 Als Titelbild veröffentlichen wir in dieser Nummer die Reproduktion eines Holzschnittes aus einem Minhagbuche nach deutschem und polnischem Ritus, Amsterdam 1723 (Eigentum der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunsldenkmälcr, Frankfurt a. M.) : Das Lichtanzündcn. INHALTSVERZEICHNIS Univ.-P.of. Dr. MAX EISLER (Wien): Drei Jahrgänge „Menorah" — Rückblick und Ausblick. ZUR GESCHICHTE DES MOOS ZUR, zwei Beiträge von Rabb. Dr. V. K u r 1e i n (Linz) und Oberkantor Eduard Birnbaum (Königsberg) s. A. LEO KAMNITZER (Erfurt): Ein interessantes Dokument aus dem Herodianischen Tempel NADJA ORNSTEIN (Toronto): Palmen in Palästina S. MEISELS (Wien): Hermann Hcijcrmans, der Ghettoschilderer KLARA BLUM: Die seidenen Zurcs URIEL BIRNBAUM: Nacht Dr. ELSE HOFMANN (Wien): Grete Wolf- Krakauer 1LLES KACZER: Der Traumsicdlcr (3. Fortsetzung) DAS UNZERSTÖRBARE MEISTER¬ WERK (aus „A Thousand And One Afternoon In Chicago", von Ben Hecht, ins Deutsche übertragen von Ell;» Kronfelcl) Bibliographie Unsere Mutter von A. K. Diese Nummer enthält Reproduktionen nach Originalen von Prof. Max Liebermann (Berlin) und Grete Wolf-Krakauer (Wien). Die Rubrik Schach entfiel diesmal, da unser Leiter, Herr Richard Reti, durch die Teilnahme am Moskauer Turnier verhindert war. Die Rubrik „Für unsere Kleinen" entfiel diesmal wegen Raummangel. In der Nummer 1 des IV. Jahrganges veröffentlichen wir die Bedingungen unseres neuen Wettbewerbes: „Sederabend"; eine unvollendete Erzählung, die unsere jungen Leser zu Ende führen sollen. JVlitteilungen der Administration! Anläßlich des Endes des III. Jahrganges erlauben zuir uns in Erinnerung zu bringen, daß das Abonnement solange als erneuert gilt, als nicht eine schriftliche Abbestellung an die Verzualtung der „Menorak", Wien / /, Fach 162, einlangt. Bei unregelmäßiger Zustellung und Ausbleiben einzelner Nummern unseres Blattes erbitten zuir Reklamation bei der zuständigen Postanstalt und Benachrichtigung unserer Verzualtung. Fehlende Nummern zuerden, sozueit ziorrätig, nachgeliefert. UMSCHAU ZUM IV. JAHRGANG Die Herausgeber der „Menorah" haben sich, den verschiedentlichen Anregungen aus dem Leserkreise Folge leistend, entschlossen, mit Beginn des IV. Jahrganges das Format der ,, Menorah" abzuändern. Um das wiederholt beanständete Brechen des Blattes und Beschädigungen bei der Postversendung zu vermeiden, erscheint die ,,Menorah" ab 1. Jänner 1926 in der Größe von 17'8 cm . 25'3 cm, 64 Seiten Text, mit zahlreichen Illustrationen und 10 ganzseitigen Ku n s t dr u c kb e ilagen, in starken Kartonumschlag eingehängt. Hand in Hand mit der Abänderung des Formaies geht die Ausgestaltung des Inhaltes, so daß die ,,Menorah" nun statt des bisherigen Untertitels die Bezeichnung: „Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur" führen wird. Trotz dieser reichhaltigen Ausstattung und den seither eingetretenen Preiserhöhungen bleibt der bisherige Abonnementspreis aufrecht. Wir bitten die Freunde und Leser der ,,Menorah" unsere Bestrebungen durch Werbung neuer Abonnenten tntkräftigst zu unterstützen. DIE HERAUSGEBER. DR. ALFRED GOLDSCHMIDT Der Grotaekretär der Gtof.iloge für Deutschland (U. O. B. B.), Sanitätsrat Dr. Alfred Goldschmidt, feierte am 20. November d. J. seinen 60. Geburtstag. Dr. Goldschmidt hat sich seit Jahrzehnten in der jüdischen Öffentlichkeit betätigt. Als junger Student war er im Jahre 1886 Mitgründer der ersten jüdischen Studentenverbindung in Deutschland, der Viadrina in Breslau. Nach dem Zusammenschluß der deutsch-jüdischen Studentenverbindungen im K. C. gehörte er dessen geschäftsführendem Ausschuß jahrelang an. Ebenso betätigte er sich seit Gründung des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens in diesem Verbände, dessen Hauptvorstand er noch heute angehört. — Als Vorkämpfer für freie Arztwahl in der Breslauer Ärzteschaft wurde er seinerzeit als jüngstes Mitglied in die schlesische Ärztekammer gewählt, der er bis 1910 angehörte. Seit jeher wandte er sein besonderes Interesse dem jüdischen Logenteben zu. Im Jahre 1903 war er Präsident der Lessingloge in Breslau. 1912 Präsident der Michael Sachsloge in Königshütte, Ober-Schlesien, 1918 und 1925 Präsident der Spinozaloge in Berlin. Im Jahre 1922 wurde er /um Grofisekrctär des Deutschen Distrikts des Ordens Bnei Brith gewählt. Seine Tätigkeit im Orden wurde durch den Krieg unterbrochen, währenddessen er als Stabsarzt d. L. und Chefarzt eines Gefangenenlagers und -Lzaretts wirkte. Die französischen Gefangenen sprachen ihm für seine menschenfreundliche hürsorge ihren besonderen Dank aus. Als nach dem Kriege von Ententeseite Angriffe gegen Deutschland, wegen schlechter Behandlung der Gefangenen, gerichtet wurden, erfolgte die Veröffentlichung des Anerkennungsschreibens. — Dr. Goldschmidt scheute sich nicht, als Ludendorff während der Inflationszeit auf dem Höhepunkt seiner politischen Macht stand, dessen Angriffen gegen den Orden Bnei Brith und cLis Judentum durch einen in cler ,,Vossischen Zeitung" vom 27. November 1921 veröflentlichten Brief entgegenzutreten. Er hat ferner unter anderem eine Geschichte des Deutschen Distrikts des Ordens Bnei Brith geschrieben. SALOMON SCHILLER Aus Jerusalem kommt für all die vielen, c ihn kannten, die ticfbeti übende Nachricht, d; der hebräische Schriftsteller und gewesene Dne tor des hebräischen Gymnasiums zu Jerusalei Salomon Schiller, dort Anfang November i 63. Lebensjahre gestorben ist. Vor ungefähr 15 Jahren sah und hörte ich il über Achad-Haam sprechen und hatte dann d ORIGINAL EINBANDDECKEN starker karlon mit Rücken und I cken aus Leinwand sowie \ orsal/blatt lür den III. Jahrgang der Menorah bereits erhältlich Bestellung an die \ crualtungr der Menorah, NN ien I I. I ach l()2 Preis S 2 ML \'2G Lidmm;4 erfolgt nur liv^m \ omiv.«ililiin» des Hctra^rs U/w. drs (.riu n^ iru's in anderen Währungen auf unseren l'nsisdiecfxknnti: Wien Nr. V (qo.QS-, lUrlin \i\ I22.~c;t), l)an/i<> \r. KU."5, kiakau Nr. 400.150. I'ra» Nr. /üridi Nr. \ III H).N(V), Abrain Nr. 4(>.()-}."}. lür 1!umanien: kmiin bei lianea Warinarnsih, lilank \ Co.. IWiLuvm In allen anderen Staaten ( beiv cisnim durch Postanweisung erbeten Othmar Schiff Größte internationale Kunstwerkstatte für Perücken, Scheitel u. Transformationen iiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiii Wien, I., Kärntnerring 6 gegenüber dem Hotel Bristol liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Lander Perücken. Spezialität: Brautscheitel, diese werden der Mädchenfrisur mit verblüffender Täuschung nachgemacht

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