Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 3 (1925)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1925)
- Article
- Eröffnung der Hebräischen Universität in Jerusalem, 1. April [1925] [Illustration]
- Date
- 1925-05-01
- Page
- 97 (sequence 1)
- Language
- German
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MENORAH III. JAHRGANG MAI 1925 NR. 5 Als Titelbild veröffentlichen wir in dieser Nummer die Reproduktion einer Zeichnung des Wiener Malers Fritz Groß. Wir verweisen auf den in dieser Nummer enthaltenen Essay: Der Maler Fritz Groß, Seite 102 INHALTSVERZEICHNIS Rabb. Dr. DAVID FEUCHTWANG (Wien) : Ein Besuch bei den Juden Hollands. Der Maler FRITZ GROSS. CH. N. BIALIK: Lieder im Volkston. M. GROSS: J.L. Perez (zu seinem 1 0. Todestag.) OTTO SOYKA: Wir waren fünf. RUDOLF RETI: Neue jüdische Musik in Russland. MARTHA HOFMANN: Georg Brandes und Ferdinand Lassalle. HERMANN BLUMENTHAL: Gilgul (Schluß). Bibliographie. Frauenwelt: Unsere Mutter von A. K. (3. Fortsetzung). Mode, Schach, Für unsere Kleinen. i!iiiiiiiiiiiii;iiiiiiiiniiiiiliiiii!iiiiiiii[iiiii;iiiiiiiiii[iiiiiiii!iii!ii:!:[i:i!inuiiiiiii!iii[ii!i!iiiuiiiiiii'i'Mi! SEIDENWEICH UN D LOGK1 G V/IP.D DAS;HAAR {OUIIGJH^ ' SfiÄMJpHuN iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiüiiiniiiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiniiMiiiiiiiiiiiiii! ERÖFFNUNG DER HEBRÄISCHEN UNIVERSITÄT IN JERUSALEM, 1. APRIL Lord Balfour hält die Festrede Am Tische von links nach rechts: Der hebräische Dichter Achad Haam, Chief Rahhi Jakob Mcir, Chief Rabbi von Palästina Kuk, High Commissinnar Genera! Lord Allcnbv, Hiirh Commissionar von Palästina Sir Herbert Samuel, Prof. Dr. Ch. Wcizmann, Chief Rabbi von Groti-Britannien Dr. Hertz. — Links die Vertreter der fremden Staaten. — Rechts die Vertreter der Universitäten des Auslandes Ü M S C H A U Der Berliner Tabakindustrielle Samuel Lubliner errichtete in New York eine große Fabriksanlage, deren Betrieb Ende März eröffnet wurde. Sie soll ausschließlich palästinensischen Tabak verarbeiten. Lubliner, der bereits seit einem Jahre auch in Berlin „Palästina"- Zigaretten herstellt, hat hier ein in jeder Beziehung vorbildliches Beispiel gegeben. Die Wirtschaftsentwicklung Palästinas kann nur dann jene Höhe erreichen, die Voraussetzung eines jüdischen Staates ist, wenn die landwirtschaftliche und die industrielle Produktion des Landes sich in erster Linie auf den Export einstellt, insbesondere auf den Export nach Ägypten, Mesopotamien und teilweise auch nach clem fernen Osten; wenn ferner eine Absatzorganisation geschaffen wird, die es den jüdischen" Firmen der ganzen Welt zum Prinzipe macht, bei gleichen Preisen und gleichen Qualitäten palästinensische Rohstoffe, Materialien und Fabrikate zu bevorzugen. Palästina müßte sich dann dementsprechend w e 11wirtschaftlich einstellen, es müßte seine beispiellos günstige Verkehrslage ausnützen. Denn hier allein liegt der Ansatzpunkt zu seiner kommenden Entwicklung. L u b 1 i n e r s Verdienst ist es, am Beispiele der Tabakfabvikation gezeigt zu haben, daß es sogar in Europa und in Amerika möglich ist, mit palästinensischen Produkten ei folgreich zu arbeiten. Es ist letzten Endes bei der Güte des palästinensischen Materials nur eine Organis ationsfragc, daß die jüdische Wirtschaft der Galuthländer auf diesem Wege den vielleicht entscheidendsten Anstoß zur Großkolonisation legt, die allein alle Wünsche verwirklichen kann, die wir mit der Wieclerbcsiedlung Erez Israels verknüpfen. Für die Produkte Erez Israels muß daher im Inline! Auslande bei jeder passenden Gelegenheit Propaganda gemacht werden. Die palästinensische Gesellschaft ,,Tozercth haarez", die sich die Absatzförderung der Produktion des Landes zur Aufgabe gemacht hat, müßte von seiten europäischer und amerikanischer Handelskammern und Einzelfirmen weitgehendste Unterstützung erfahren. Für weite Kreise, die bisher mit clem Palästina-Aufbau sympathisier! haben, ohne Möglichkeiten zu sehen, sich direkt mit ihm in Verbindung zu bringen, ist hier eine Gelegenheit gegeben, an einem Schlüsseljjunkte des wirtschaftlichen Aufbaues ihre Beziehungen und Mittel für das Palästinawerk einzustellen. R- W-fi. @ mar. Schiff Größte internationale Kunstwerkstätte für iiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiii Perücken, Scheitel u. Transformationen ^iengegenübe^ liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Lander Perücken. Spezialität: Brautscheitel, diese werden der Mädchenfrisur mit verblüffender Täuschung nachgemacht