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Menorah · 1925-01-01 · Heft 2 (Februar 1925) · p. 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
3 (1925)
Issue
Heft 2 (Februar 1925)
Article
Zum "Schlemiel" [Nachricht]
Date
1925-01-01
Page
25 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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MEN O R AH III. JAHRGANG FEBRUAR 1925 NR. 2 Als Titelbild veröffentlichen wir in dieser Nummer die Reproduktion eines Werkes von Moritz Oppenheim und verweisen auf den Aufsatz Seite 37. Die Beilage ..Schlemiel" erscheint bis auf weiteres nicht. Siehe nebenstehende Mitteilung INHALTSVERZEICHNIS Dr. J. ZLOCISTI Mannheim) : Der Kampf um den Besitz Palästinas in ältester Zeit Sprüche Schelomohs, übertragen von Hermann WEYL i.Frankfurt a. M.) Moritz HEI MANN : Das Weib des Akiba (6. Szene) Dr. Bernhard WACHSTEIN (Wien) : Das Grab der Mutter des Basischem in Tluste S. MEISELS : Don Jizchak Abarbanel Ludwig August FRANKL : Der neunte Ab I 492 Erich TOEPLITZ (Frankfurt a. M.) : Morilz Daniel Oppenheim der Maler des jüdischen Familienlebens Hermann BLUMENTHAL: Gilgul (8. Fortsetzung) Dr. Wolfgang WE1SL : Alltag in Zion -neue Folge) D. L. ADLER (London : An der Universität Max NORDAU : Von den Katzen, die nicht mausen wollten Schach, Bibliographie. Für unsere Kleinen Zum „SCHLEMIEL" UMSCHAU Der Versuch, den Schlemiel, jüdische Blätter für Humor und Kunst" Wiederaufleben zu lassen, ist von der jüdischen Öffentlichkeit und Presse sowohl hinsichtlich der Form als auch des Inhaltes entschiedenst abgelehnt worden. In einer Reihe von Zuschriften haben unsere Abonnenten dem Befremden Ausdruck gegeben, daß die unpolitische, rein kulturelle Aufgabe der ..Menorah" durch den politischen Kampf des Schlcmiels gegen die einzelnen jüdischen Parteien und Geistesrichlungen getrübt werde. Dazu kam, daß die von der Redaktion der „Mcnorah" unabhängigen Redaklionsmitglicder des Schlemiel demissionierten, mit der Begründung, den jetzigen Charakter des „Schlemiel" nicht verändern zu wollen. Die Herausgeber bedauern, das Erscheinen des ,,Schlemiel" als Beilage zur „Mcnorah" bis auf weiteres einstellen zu müssen. Durch Heranziehung eines weiteren Kreises von Mitarbeitern hoffen jedoch die Herausgeber aus dem Schlemiel" ein Blatt für jüdischen Humor und Kunst zu schaffen, das unter V erzieht auf die Satire der Tagespolitik ein wertvolles Dokument zur jüdischen Kulturgeschichte werden kann. Die politische und wirtschaftliche Lage der jüdischen Bevölkerung im europäischen Oslen isl wieder einmal so drückend, daf.i man ohne Übertreibung von einer neuerlichen Katastrophe sprechen kann. Die einzige Hoffnung, die diese verzweifelten, völlig entrechteten jüdischen Menschen aufrecht zu erhalten vermag, sind die sich mehrenden Anzeichen, daß Palästina eine gröfiej-e Einwanderung von vermögenden und besitzlosen Juden wirtschaftlich nahezu unbeschränkt aufzunehmen vermag. Wenn in Warschau allein in zwei Tagen der ersten Jännerwoche zwemnddreil.ug Juden, meist Kaufleule, von den ökonomisch-politischen Verhältnissen zum Selbstmord getrieben wurden, versteht man es durchaus, dato auch Schichten, Gruppen und Einzelpersonen, die dem wirtschaftlichen Wiederaufbau Palästinas bis nun ziemlich gleichgültig gegenübergestanden sind, auf einmal sich ernsthaft vorbereiten, mit ihren Familien nach Lrez Jisrael zu übersiedeln und Kapital und Arbeilskiaft im Lande zu investieren. Es sind meistens nicht nur begüterte, sondern auch religiöse, gesetzestreue Jxiden, die von einer judenfeindlichen Ausnahmegesetzgebung und Stcuerpraxis zur Auswanderung aus den Ostländern gezwungen werden. Ein Kolonisationselement von zäher Energie, kluger Umsicht und wirtschaftlicher Beweglichkeit, das in kürzester Zeit auch den kulturellen Charakter des Jischuw beeinflussen dürfte. Vorneßmste Merrcngarcferoße Jiacß Maß aus originalem]tischeii Stoffen, Schnitt und Ausführung anerkannt rad'efios Bei ARTHUR LEDERER CTranz Schlafs Söhne Nfg.J Wiettj L, Openigasse 16, L Stock Gegründet im Jahre 1S25 Eigene Einrichtung für Telephon 24-/2 streng ritt teile Ausführung jj^^&sk®*^^ SEIDENWEICH UND LOCK I G WlfcDDAS HAAR | DU&.CH . ■■■ ELI DA SHAM O 1 'ff GrölS.ehUernaUonaUK^s.werkstaaefür Y^en, I., Kärntnemng 6 VJthlTlcir OCillll Perucken' Scheitel u- Transformationen g'cgtni;bcr ta, hu b,u,oi s liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Länder Perücken. jjjijjjjjjijjjjujiJJiujJiiJJJijiJJiiiJiiiitiiiiijujijijijjiitiiiiujiiiüMMJttiMdiüiMi^x..................„uiiomiiimui....... Spezialität: Brautscheitel, diese werden der Mädchenfrtsur mit verblüffender Täuschung nachgemacht

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