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Menorah · 1925-01-01 · Heft 1 (Januar 1925) · p. Seite 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
3 (1925)
Issue
Heft 1 (Januar 1925)
Article
[Nachricht] / Reti, Richard
Date
1925-01-01
Page
Seite 24 (sequence 1)
Language
German
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24 M E N O R A H ^IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIinilllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllHiinilllllllllllllllllllllllllllllllllllll Pflegen Sie Ihre Zähne! „GIMBO" Mundwasser, Zahnpasta Z ahnpul ver smimiiiininmii. .iiiiiiiuiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiii SCHACH Geleitet von Richard Reti i;i:iiiiiiiiii!iiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiiiiimiii!iii!uini^ RESTAURANT LEOP. HAHN WIEN. I. BEZ., KOHLMARKT 7 EXQUISITE WIENER KÜCHE VERBUNDEN MIT RUM. SPEISEN, NATUR. AM ROST WIE AUCH AM SPIESS VORZÜGLICHE GETRÄNKE SEPARIERTER SPEISESAAL ERSTKLASSIGE BEDIENUNG :il!llllllllllinilllll|lllllll!llll!IIIIII!!l!l!l!llllllll!lll!llllll!lllinil)ll)l)ll)lllllin!lllllliill Fü ur unsere Kh einen PREISAUSSCHREIBEN WAS UNSERE KINDER VERFER¬ TIGEN Wir wissen, daß viele von euch Lesern der Kinderbeilage der „Menorah" schon tüchtige kleine Menschen sind. Mancher ist gewiß so geschickt in einem Zweige der Handfertigkeit, daß man ihn einen kleinen Künstler nennen kann. Wir mochten nun wissen, ob ihr auch etwas verfertigen könnt, was man bei der Ausübung von jüdischen Gebräuchen verwerten kann. Wir denken uns, daß ein Mädchen eine Decke für den Sabbathtisch für die Sederschüssel ein brauchbares Tuch, für den Bruder einen TefiHimbeutel verfertigt, ein Knabe oder ein Mädchen einen schönen Misrach zeichnet, eine eigenartige Simchasthorafahne, Schmuck für die Sukkothhiitte, ein Trendel, eine Purimklapper, vielleicht sogar ein Psuminbüchsel selbst erzeugt. Und wenn ihr nachdenkt oder eure Eltern euch beraten, werdet ihr wohl noch andere geeignete Dinge wissen, die ihr verfertigen könnt. Nun laden wir euch ein, eure Kunst zu zeigen. Jeder soll an die Arbeit und, wenn euch etwas gelingt, dann sendet uns den Gegenstand selbst oder eine genaue Zeichnung und Beschreibung davon ein. Vergeßt aber nicht, uns euren Namen, euer Alter und eure Adresse mitzuteilen, denn erstens wollen wir den fünf Kindern, welche die schönsten oder originellsten Dinge eingeschickt haben, je einen Preis in Form eines wertvollen Buches schicken, zweitens wollen wir allen Einsendern ihre Arbeiten wieder retournieren und drittens wollen wir die Namen Das diesjährige Wiener Meiste rschaftslurnier. Wie alljährlich hat der österreichische Schachverband auch heuer ein Meisterschaftsturnier veranstaltet. Zum Turnierlokal wurde der Klubraum der Schachseklion der „Hakoah" im Cafe Rabl ausersehen. 14 Spieler hatten sich zur Teilnahme gemeldet, zwei davon sind aber nach den ersten Runden wieder zurückgetreten. Der Kampf endete mit einer großen Überraschung. Während Lokvenc vom „Deutschen Schachverein" und Dr. Braun vom „Arbeiterschachklub", zwei bekannte starke Spieler, als Favorits starteten, fiel der Sieg an den Hakoahner Arthur Dünnmann, einem Spieler, dessen Name vor Turnierbeginn gar nicht beachtet wurde. Dünnmann war zwar als guter Kaffeehausspieler schon längst bekannt, an offiziellen Veranstaltungen hatte er sich aber noch nie beteiligt. Dem Sieger sowie seinem Stammklub der „Hakoah" ist dieser Erfolg um so mehr zu wünschen, als Dünnmann der erste österreichische Verbandsmeister ist, der aus dem genannten Klub hervorging. Daß die „Hakoah" über ein vorzügliches Spielermaterial verfügt, war zwar schon längst bekannt, doch ist es ihr trotz fleißiger Beschickung der Meisterschaftsturniere bisher noch nie gelungen, aus ihren Reihen einen Meister hervorgehen zu sehen. Diesmal sind nicht weniger als sieben Mitglieder der „Hakoah" in den Kampf gezogen und es ist neben Dünnmann noch insbesondere Igel hervorzuheben, der vorzüglich gespielt und noch bis zur vorletzten Runde reelle Chancen auf den ersten Preis hatte. Von Dünnmann ist noch zu erwähnen, daß er sowohl gegen Lokvenc als auch gegen Dr. Braun gewann, gegen letzteren hat überdies auch Igel in einer hübschen Partie gesiegt, die wir heute veröffentlichen. Das Endresultat des Turniers war folgendes: Dünnmann 9 Punkte, Lokvenc 8K\ Dr. Braun und Palda je 7, Igel 6'j, es folgen Trinks, Wahle, Eisenberg, Scharf, Kutscha, Taubmann, Eybler. Nachstehend nun die erwähnte Partie. Aljechins Verteidigung. Weiß: Igel. Schwarz: Dr. Braun. 1. e2 - e4 Sg8 - f6 2. e4-e5 Sf6-d5 3. Sgl — f 3 ....... Die Hauptvariante setzt hier mit c 4 nebst d4 fort, sie ist aber für beide Teile gefährlich. Weiß versucht in der Folge keine fragliche aller Einsender, also auch derjenigen, welche keinen Preis erhalten, veröffentlichen. Die preisgekrönten Arbeiten aber und vielleicht auch einige andere, werden in diesem Blatte abgebildet und so genau geschildert werden, daß alle arbeitsfreudigen Kinder sie nachmachen können. Die Arbeiten müssen längstens bis 1. März in unserer Redaktion eingelangt sein. Also ans Werk! Onkel Ben Nathan. FRAGE Welcher Mann, welche Frau oder welches Kind, das in der Bibel vorkommt, gefällt dir am besten und warum. Die Antwort soll ein kleiner Aufsatz sein, der zehn Druckzeilen nicht überschreiten darf. Die schönsten Antworten werden wir mit dem Namen, der Angabe des Alters und der Adresse des Einsenders oder der Einsenderin veröffentlichen. Widerlegung, sondern trachtet sich lediglich gut zu entwickeln — ein sehr gesundes Prinzip. 3......... d7-d6 4. Sb)-c3 e7-e6 5. d2 —d4 Sd5Xc3 6. b2Xc3 d6 e5 7. Sf3Xe5 Sb8~d7 8. Se5-c4 ........ Weiß zieht seinen Springer zurück, um das gegnerische Spiel nicht durch Abtausch zu erleichtern.; Der logischere Zug war eigentlich 8. Lf 4. 8......... D d 8 — f 6? Total verfehlt! Schwarz will olfenbar bald zu e 5 gelangen. Geboten war entweder L e 7 nebst 0—0 und c5 oder sogar sofort 8. . . c 5, dann auf 9. d X c konnte er einfach mit dem Springer zurückschlagen. 9. Lf 1 — d 3 Lf8 e7 Schwarz darf weder e 5 noch c 5 wagen, denn Weifä würde einfach rochieren und für den geopferten d-Bauer einen überlegenen Angriff erlangen. 10. 0—0 0 — 0 N. 12 — 14 g7~g6 Schwarz ist bereits ziemlich ratlos. Es drohte schon sowohl f 5 als auch S e 5 nebst eventuell S g 4. Schwarz schafft daher für seine Dame einen Notausgang. 12. Sc4 — e5 Sd7Xe5? Schwarz stand bereits herzlich schlecht, aber der geschehene Zug ist noch ein grober Fehler, der seine Partie gänzlich unhaltbar gestaltet. Es mußte wohl oder übel c 5 geschehen. 13. f4Xe5 Df6-g7 Ein kläglicher Posten für die Dame. 14. Lei— f4 Lc8~d7 15. Ddl-d2! g6-g5 16. Ll4-e3 Ld7-c6 17. Tfl-12 h7-h6 18. Tal—fl Ta8-d8 Macht den Untergang in wenigen Zügen unvermeidlich. Mit 18... . f 5 konnte sich Schwarz noch zähe verteidigen. Weiß hätte dann die nach 19. e X f e p. L oder T X f 6 bloßgelegten schwarzen Bauernschwächen zum Gewinn ausnützen müssen, eine nicht allzu schwere Aufgabe, die aber immerhin sorgfältiges Spiel erforderte. 19. Tf2-f6! ........ Sofort entscheidend, da gegen die Drohung h 2—h 4 nichts mehr zu machen ist. 19......... b7-b6 Es ist gleichgültig was Schwarz spielt; nimmt er den Turm, so folgt 20. e X f 6 nebst L X g 5. 20. h2-h4 Lc6b7 21. h4Xg5 h6-h5 22. g5-g6! ........ Aufgegeben. Die Dame ist nicht mehr zu retten. SCHACH NACHRICHTEN Nach seiner Tournee durch Jugoslawien, von der wir bereits berichtet haben, hat Dr. Lasker nunmehr eine ebenfalls erfolgreiche Tournee durch die Tschechoslowakei unternommen. Der Wiener Meister Grünfeld ist vor kurzem von einer großen Tournee durch Deutschland heimgekehrt. Er scheint nicht in bester Verfassung gewesen zu sein, denn er hat in Breslau eine Beratungspartie gegen Dr. Schweinichen und Kove und in Berlin eine solche gegen Post und 'Beratende verloren. _ Herausgeber Dr. NORBERT HOFFMANN, Eigentümer und Verleger HABRITH-VERLAGSGESELLSCHAFT m. b. H., sämtlich Wion, f., Zclinkagasse 13. Verantwortlicher Rcdaktei FRIEDRICH MATZNER, Wien, IV., Rainergasse 25; Druck der Waktheim-Ebcrte A. G. (vcrantwortl. Leiter: KARL WIELAND), Wien, VII., Seidengasse 3—11.

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