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Menorah · 1925-01-01 · Heft 1 (Januar 1925) · p. 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
3 (1925)
Issue
Heft 1 (Januar 1925)
Article
[Nachricht]
Date
1925-01-01
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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M E IM O RAH III. JAHRGANG JÄNNER 1925 NR. 1 Als Titelbild reproduzieren wir in dieser Nummer das Bild des Malers Marc Chagall i Paris) und verweisen auf den Aufsatz Seite 10. Die nächste Nummer des SCHLEMIEL Jüdische Blätter für Humor und Kunst, erscheint als Beigabe zu unserer Nummer 2 am 1. Februar 1925. Beiträge von Menachem Birnbaum, Sammy Gronemann, Max Jungmann. INHALTSVERZEICHNIS Geheimrat Ed. KÖNIG (Bonn a/Rh.) : Abraham, ein Vorbild echter Religiosität Manfred STURMANN : Offenbarung (Aus dem Zyklus: Die Führung) Professor Leon KELLNER: Altjüdisches Folklore. Übersetzung aus : Rabbi Moses Gaster ('London) The Exempla of the Rabbis Louis LOZOWICK (New-York) : Marc Chagall übersetzt von Ella Kronfeld Paul WERTHEIMER : Ein jüdisches Drama Moriz HEIMANN : Das Weib des Akiba 1. Akt, 1. Szene Herrmann BLUMENTHAL : Gilgul (7. Forts.) Dr. Wolfgang WEISL (Jerusalem): Alltag in Zion (Neue Folge) Dr. Robert WEISS: Wirtschaftsprinzip und Siedlungsplan der palästinensischen Kolonien Modebetrachtung, Schach. Für unsere Kleinen Berichtigung: Der in unserer vorhergehenden Nummer enthaltene Aufsatz „Das künstlerische Werk Abel Panns" ist nach dem hebräischen Original des Autors Dr. Wolfgang Weisl von ihm selbst für unser Blatt ins Deutsche übersetzt worden. UMSCHAU Das Novemberheft der Zeilschrift „Der Jude" bringt ein überaus instruktives Material über das russische Judentum, darunter einen interessanten Artikel von Georges P o p o f f „Das Verhältnis der Sowjetmacht zum Judentum". Popoff weist hier nach, daß der Antisemitismus in Rußland zwar derzeit offiziell verpönt wird, die Regierungspraxis aber auf eine raffinierte Verfolgung des jüdischen Menschen und des jüdischen Wesens gerichtet ist. Das erklärt auch die sicherlich merkwürdige Tatsache, „daß im Verlaufe der letzten Jahre eine große Anzahl von Juden aus ihren Regierungsämtern und aus den Reihen der kommunistischen Partei ausgeschieden sind". Man wird aber trotzdem die Vermutung nicht los, daß alle Bestrebungen die materielle und geistige Existenz der jüdischen Bevölkerung zu untergraben, kaum jene fürchterlichen Erfolge erzielt hätten, wenn nicht gerade die jüdischen Genossen von der „Jewsekzia" dabei rücksichtslose Henkerdienste leisten würden. Durch brutale Verfolgung der eigenen Brüder versuchen sie eben ihren hundertprozentigen Kommunismus nachzuweisen. Das groß aufgemachte ukrainische Kolonisationsprojekt ist nur ein naiv angelegter Versuch, die Juden, insbesondere die amerikanischen Juden, zu bluffen. Nicht einmal der Vertreter des Joint, der Geld und guten Willen sicherlich mitbrachte, konnte bis zur Stunde auch nur die geringste Arbeitsbasis vereinbaren. Das so wertvolle russische Judentum vor materieller 3-§->^S^S^3£^^ H Vornehmste Merrengarcferoße naeß Alaß *j| aus originaf-engfiseßen Stoffen, Schnitt und Ausfüßrung anerkannt tadeffos Bei I ARTHUR LEDERER f | CTranz Scßfafs Söfme Nfg.J | vß Wien, L, Operngasse 16, / Stock w I h S f Gegründet im Jaßre 1825 - ~ Tefepfion 24 12 £ Eigene Einrichtung fiir streng ritueffe Ausfüßrung und geistiger Verelendung zu retten und wenigstens das zur Ansiedlung geeignete Menschenmaterial nach Erez Jisrael zu bringen, ist eine unserer dringendsten Aufgaben, für deren Gelingen wir uns vor der jüdischen Geschichte zu \ erantworten haben werden. Denn noch niemals haben die Judengeschlechter vor uns Brüder in Not ihrem Schicksal überlassen. In der letzten Zeit mehren sich die Nachrichten über zunehmende Kapitalsinvestitionen in Palästina. Im vergangenen Monat allein wurde der Bau einer großen Seidenweberei begonnen; die Tel-Awiwer Textilfabrik vergrößert ihre Anlagen; die bekannte Firma Wetzler errichtet eine Marmelade- und Konservenfabrik. Zahlreiche in Gründung befindliche seriöse Industriefirmen werden im Frühjahr mit dem Bau ihrer Anlagen beginnen, die maschinellen Einrichtungen sind größtenteils gekauft, zum Teil bereits im Lande. Die landwirtschaftliche Kolonisation ist durch das rapide Wachstum von Handwerk und Industrie etwas in den Hintergrund gedrängt worden. Ebenso die Kolonisation aus öffentlichen Mitteln (Keren Hajessod, Pica, Agudas Jisroel), da die industriellen Unternehmungen zum größten Teil mit P r i v a t k a p i t a 1 arbeiten. Die Entwicklung hat denjenigen recht gegeben, die rechtzeitig gewarnt haben, sich irrige Vorstellungen über das wirtschaftliche Kolonisationswerk zu machen. Es gibt eben in Palästina keine Alternative: „Entweder — oder", sondern wie im Wirtschaftsleben 'JczlDENWEICH U N D LO CK I G WiP-DDAS HAAU EU DA SHAM O 1 *ff GröfiteinternationaleKunstwerkstättefür Wien I Kärntnerring- 6 Wtnlücir Schill Pe™ken' Scheitel u> Traüsformationea ^JLr dem Hotei Bristol 5 ^""^ V> liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller Länder Perücken. Spezialität: Brautscheitel, diese werden der Mädchenfrisur mit verblüffender Täuschung nachgemacht

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