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Menorah · 1924-06-01 · Heft 6 (Juni 1924) · p. Seite 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
2 (1924)
Issue
Heft 6 (Juni 1924)
Article
Kindermode
Date
1924-06-01
Page
Seite 23 (sequence 2)
Language
German
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MENORAH 23 (Fortsetzung des Modeberichtes von Seite 21.) Pelzmantel, wie man sie im letzten Jahr auch oft an Kindern zu sehen bekam, sind entschieden abzulehnen, nicht nur wegen des kostspieligen Materials, nein, auch deshalb, weil ein Pelzmantel an einer so kleinen zarten Kindcrgcsalt gar zu plump und unschön aussieht, und vor allem, weil die Last, die man den schwachen Schultern zumutet, viel zu schwer ist. Velvet oder Samt ist entschieden vorzuziehen, aber es gibt so viel geeignetes Material, dali es überflüssig scheint, teure Stofle zu verarbeiten. Als Kopfbedeckung für kalte Tage bewahrt jich für 2- bis 3jährige Kinder am besten das Häubchen, das aus verschiedensten Material verfertigt werden kann, eine Einlage von Yattc zwischen Stofl und Futter sorgt für genügende Wärme, so da!.\ man ruhig aus der Reslcnschuhl.ide Seiden fleckchen verwenden darf und im übrigen seiner Phantasie freien Lauf lassen darf. Später, im Alter von 4 bis 5 Jahren, genügt eine Mütze, die gut über die Ohren gezogen werden kann. Wichtig ist es, Hände und Füße vor Kälte gut zu schützen. Um die Füfie warm zu halten, wählt man fcstschließende Gamaschen, dazu Schneeschuhe, die man bereits in kleinsten Nummern zu kaufen erhält, so kann man die Kinder auch im Winter Sockerl und leichte Schuhe vragen lassen. Wollstrümpfc und gefütterte Schuhe sind, wenn sie auch im Zimmer anbehalten werden, schädlich, denn wenn bei der Kleidung nicht auf neu Temperaturunterschied zwischen Zimmer und Freien Rücksicht genommen wird, dann ist die ge fürchtete Erkältung nicht zu vermeiden. Ah sehr praktisch hat sich eine Art Re förmliche mit enggeschnittenen Gamaschen, mit Achselträgern befestigt, gegen große Kälte erwiesen. Die Hände schützt man am besten durch Fäustlinge aus Wolle oder Stoffresten, ein Muff tut das Übrige. Es gäbe noch vieles zu erwähnen, doch ist der Raum beschränkt, und so wollen wir über manche Punkte, zum Beispiel über zweckmäßige Beschuhung ein andermal sprechen. F. H. Tüofjin reise?! Sie? DIL BRITISCHE REICHSAUSSTELLUNG IN WEMBLEY Die Tageszeitungen haben in den letzten Wochen ausführliche Berichte über die Britische Weltreichsausstcllung gebracht, welche in diesem Sommer, von April bis Oktober, in Wcmbley Park bei London stattfindet. Für jüdische Reisende dürfte es von besonderer Bedeutung sein, daß auch Palästina eine eigene Ausstellung in Wembley bietet, um welche sich Sir Ronald Stores, der Gouverneur von Jerusalem, in hervorragender Weise verdient gemacht hat. Die Gesellschaft „Pro Jerusalem" zeigt unter anderem die berühmten Modelle des Stiftzehes, des Salomonischen Tempels und auch des Tempels des Hcrodes und außerdem der Gebäude, welche sich jetzt in dem früheren Tempclgebict befinden. Mehrmals täglich finden Führungen statt, um an der Hand dieser Modelle die bezüglichen Berichte der Bibel zu erläutern. Außer diesen historischen Sehenswürdigkeiten sind glasierte Kacheln, Steingutgeräte und Glasarbeiten zu verkaufen, welche heute noch in Hebron in alter traditioneller Weise hergestellt werden. Eine Besichtigung der Ausstellung ist für jeden, sei er Kaufmann oder Gelehrter, von größtem Interesse. Nähere Auskunft über die Einreisccrleichlerungen, welche seitens der englischen Behörden für Ausstellungsbesuchcr gewährt weiden, erteilt das zuständige englische Konsulat. ZUR REISESAISON. Eine der wichtigsten fragen, die jedes Jahr vor Antritt der Sommerferien zu langen Erörterungen im Familienkreise führen ist: wie bringe ich meine Garderobe so unter, daß ich gut ausgestattet bin und cVch nicht zu viel Gepäck mitnehmen muß? -- Die Erfahrung bewies, daß der Schrankkof'.er den Vorzug vereint, das Höchstmaß an Garderobe aufnehmen zu können, ohne daß die Kleidung verdrückt wird oder sonst leidet. Die Schrankkofl'ervverkstälte Paul Stark, Wien, III., Erdbergstraße 3), die sich für die Erzeugung dieser Koflergatlung spezialisiert hat, stellt auf diesem Gebiete die vornehmsten und gediegensten Modelle her. Allen jenen, die die Aufgabe von großem Gepäck scheuen, sei der P i c c o 1 o- Coupe-Schrankkoffcr empfohlen, der bei alcln Vorzügen der Schrankkoller die Mitnahme in das Coupe ermöglicht. (Entgeltlich.) | Johann Kostelecky} I Achtung! S Mali Bestellungen für moderne;; Herrenkleider, in Original engl. J; und inländ. 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