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Menorah · 1924-01-01 · Heft 5 (Mai 1924) · p. 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
2 (1924)
Issue
Heft 5 (Mai 1924)
Article
An unsere Leser [Nachricht] / Hoffmann, Norbert
Date
1924-01-01
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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M E N O RAH II. JAHRGANG MAI 1924 NR. 5 AN UNSERE LESER! VORBEMERKUNG. Wir haben die vorliegende Nummer dem jungen jüdischen Maler und Dichter Uriel Birnbaum gewidmet. Uriel Birnbaum vertritt in seinen Beiträgen nur seine persönlichen Anschauungen. Dr. Norbert Hoff mann. MITTEILUNGEN DER VERWALTUNG. Wir veröffentlichen nachstehend die Bedingungen für die österreichische Zeitungsinduslric, d'.e auch auf den Bezug der Menorah Geltung haben: 1. Bezugsgebühren sind im vorhinein zahlbar, bei Zahlungsverzug sind Zinsen in der Höhe des jeweiligen Bankzinsfußes zu vergüten. 2. Das Bezugsverhältnis endet mit dem Tage der schriftlich erfolgten Abbestellung. 3. Bei Änderung der Bezugspreise genügt deren Ankündigung am Kopfe oder an einet auffallenden Stelle des Blattes und sind spezielle, individuelle Verständigungen nicht erforderlich. # Wir ersuchen jene Bezieher, deren Bezugsverhältnis am 30. Juni 1924 endet, eventuelle Abbestellungen bis längstens 15. Juni 1924 bekanntzugeben. Der Vorschlag der Redaktion der „Menorah", eine Nummer der Zeitschrift zur Cänze meinen Arbeiten zu widmen, bot mir nicht unwillkommene Gelegenheit, einen Überblick über mein bisheriges Schaffen zu geben. Das Ergebnis ist vorliegendes lieft, dessen Zeichnungen und Dichtungen;ic/i auf die Jahre 1912 bis 1924 verteilen — ja einzelne der Gedichte reichen bis I90S zurück. Selbstversländlich kann eine solche /ffiappc Zusammenstellung wie eine Art Querschnitt nur die in eine gewisse Ebene fallenden Schnittpunkte zeigen und solcherweise ein tieferes Interesse eher Wecken als befriedigen. Wer aber nach den kurzen Proben ein schärferes Bild meiner Arbeit gewinnen will, dem werden es die bisher in Buchform erschienenen Werke größtenteils geben können. Wien, Mitte Mai 1924. Uriel B i r n b a u m. DIE BÜCHER VON URIEL BIRNBAUM. Die jüdische Kunst der letzten hundert Jahre tragt mit wenigen Aufnahmen den Charakter der Zerrissenheit und Wur/.ellosigkeit. In den Zwiespalt uralter eigener und fremder neuer Kultur gestellt, bildete der jüdische Dichter einen ganz neuen, bisher nicht gekannten Typus aus, der seine schärfste und nachhaltigste Ausprägung in Heine fand. Die junge nationale Literatur aber, die wieder zur alten Sprache der Bibel zurückgreift, hat, etwa in Bialik oder Tschernischewski, bereits bedeutende Vertreter gefunden, ist aber noch zu jung, als daß sie bereits an Gipfel nationaler Kunst heranführen könnte; dazu fehlt ihr noch der Widerhall der gesprochenen Sprache. Und selbst die bedeutendsten Köpfe der jiddischen Literatur, wie Mcndelc und Percz, sind schließlich doch irgendwie von der Aufklärung beeinflußt. In Uriel Birnbaum aber ersteht das biblische Judentum in wunderbarer Großartigkeit, nicht sehnend und zerrissen wie der Hauptteil der zeitgenössischen jüdischen Kunst, sondern in der klaren und einfachen Größe, die das biblische Werk kennzeichnet. Der Gott der Väter, mit dem Moses von Angesicht zu Angesicht sprach, als dessen Sendlinge die zwölf Propheten /um jüdischen Volk redeten, tritt in Bücher des Renaissance-Verlages Wien,l.,Johannesgasse14. Tel. 73-3-39 HERMANN MENKES ^Jüdin jCeonora (Roman eines Wiener Mädchens) brosch K 15.000 ' geb. K 25.000 Das hesthesprochene Buch des Jahres. Paul Wertheimer in der N. Fr. Presse : „Ein Buch von ergreifender Wahrheit und zartester Färbung . . eine packende Licbesnüire, eineLebensbeichte, gleich jenen BlätteniTuiga'iijevvs, denen dieser österr. stille A\usikant so nahesteht, eine Piosa, wie sie nur Poeten schreiben . . u Man weint und freut sich beim Lesen dieses Buches und es wird gewiß in keinem Hause fehlen £Jos. Zßoppev-JEynkeus illustriert / geb. K 40.000 Die erste erschöpfende Arbeit Uber das Leben und Wirken des Kroßen Denkers und Dichters, des Forschers und Kirfinders, des Sehers und Türmers von — seinem Freunde N A H U M S O K O O W J^esam e J^escfiicfiie des Zionismus brosch. K 55.000 > geb. K f>5.000 2 Hantle in einem/ Atiteiner Vorrede von A.J.Bai our, englischem Minister des Äußern. — Illustriert, auf holzfreiem Papier der THYRSOS-VERLAG n,G. Wien, III., strohgasse Nr. 10 erwarb das alleinige Verlagsrecht an den Werken von Uriel Birnbaum Soeben erschien : Der Seelen-Spiegel 120 Grotesken. Geistreiche und humorvolle Darstellungen der mcn-cliliehen Charaktereigenschaften in linearen Federzeichnungen. In Halbleinen K l20.(»iH), in Halhpergament K läO.tXKl Handschriftlich numerierte und sinnierte Luxusausgabe, 125 Exemplare auf Japnti-Dokumeritenpapiet gedruckt und mit der Hand in Ganzpergaineiit gebunden. Preis auf Anfrage. Demnächst erscheinen : Der Kaiser und der Architekt Ein AAiirchen in fiintzig Bildern Wie eines Kaiseis Traum von einer seinen Architekten zu immer neuen auf Erden zu »estalten, das ist hier ii Eindringlichkeit gezeichnet. Ausgabe Halbpetnameut, Ausgabe C in Halbled p;are vom Künstler andscln iftlieli Hand in Pergament oder Le in vielfarbigem Offsetdruck, himmlischen Stadt den Kaiser und YcrMichen tre ht, dies Himmlische brennenden Farben m.t :;u!'. rster A Mi Halbleinen, Ausgabe B in er. Ausgabe D und F., je I00 Exemiett und signiert, mit der lehunden. Moses Eil biblischer Zyklus i Offsi In monumentalen Blatt Welt.;uif der ein Glanz Oljaltrige Lebenswerk ist erschütternd zusatniuengitau H.tlbpeigamcnt, Ausgabe C it phuc vom Künstler numeri igt dieser /.vklus das Leben Moses in einer des 0berinl.se. .en zu liegen scheint: das hier mit wahrhaft m-istei haft :\ Prägnanz t. Ausgalie \ in Halbleinen, Ausgabe B in i llalbleder. Ausgab.-n D und H. j.- IUI Excm- Hand in Pergament .eder ebunden. Leben in Liebe WWWW« nthmar Crhiff peruc*^ Wien, L, Kärntnerring Nr. 6 UIIIIIICII Jvlllll mationen (gegenüber dem Hotel Bristol) liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmen orthodoxen Damen aller [.ander Perücken. Spezialität: Brantsclb'tteln. diese werden der Mädchenfrisnr mit verblüffender Täuschung nachgemacht

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