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Menorah · 1924-03-01 · Heft 3 (März 1924) · p. Seite 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
2 (1924)
Issue
Heft 3 (März 1924)
Article
Chane und ihre sieben Kinder
Date
1924-03-01
Page
Seite 21 (sequence 2)
Language
German
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21 MENORAH '</§£ Vwm KLEINE MODENOTIZEN. Nicht jede Frau weiß, daß gerade die oft zu wenig beachteten Kleinigkeiten es sind, die der Gesamterscheinung den Stempel aufdrücken, denn nicht die Wahl des Kostüms oder Kleides allein ist entscheidend für die Eleganz der Erscheinung, sondern auch die Fragen, welche Schuhe wähle ich, was für Handschuhe, wie soll das Taschchen aussehen, um mit dem Kleid zu harmonieren, und Und noch immer gibt es Frauen, die es zuwege bringen, hohe, feste Schnürstiefel zu einem eleganten Seidenkleid und graziöse ausgeschnittene Lackschuhe zum Sportrock zu tragen. Zum „shopping" gehen dieselben mit einem kleinen Seidentäschchen und im Salon erscheinen sie mit einer großen Ledertasche. Viele aber haben das richtige V erständnis und wissen, unter dem in reichem Maße Gebotenen das Gute zu finden. Hand-bag of grey and white deer-skin mounted on ivory Täschchen aus grauem und schwarzem Wildleder, Elfenbeinbügel welcher Hut bringt das Kleid noch besser zur Geltung, müssen entsprechend gelöst werden. Daß von der Wahl dieser Ergänzungen soviel abhängt, ist eigentlich erst die Erfahrung der letzten Jahre, vorher wurde viel in dieser Hinsicht gesündigt. Zu Zeiten, als die Etikette einen so starken Einfluß auf die Mode hatte, waren diese „Kleinigkeiten", wie Jabot, Frisur, Schirm usw., an feste Regeln gebunden, denen sich die meisten ohne viel Kopfzerbrechen unterwarfen. Je freier und persönlicher die Mode aber wurde, je mehr Auswahl sich bot, um so gröber wurden auch die Verstöße gegen den guten Geschmack. Gauntlet of white kid with red embroidery and red lining Stulpenhandschuh, weiß, Glace, tot gestickt und gefüttert Für das Kind immer nur das Beste! Drum Kinderseife Kindercreme Kinderstreupulver Gauntlet of black and white deer-skin Stulpenhandschuh aus weiß-sehw.irzem Wildleder Hand-bag of deer-skin leather bow Täschchen aus Wildleder mit Lederbügel und Knopf Mit Eintritt der wärmeren Witterung, wenn der Muff abgelegt wird, tritt der Handschuh wieder in den Vordergrund. Er paßt sich diskret dem Kostüm an oder belebt es durch Farbe und apartem Schnitt, je nach Laune der Trägerin. Noch immer wird der Stulpenhandschuh bevorzugt, oft aus zweifarbigem Lcder in origineller Zusammenstellung. # Seide, Brokat, Lcder, auch Schildkrot bilden das Material zu den in verschiedenster Form und Ausführung bevorzugten Täschchen; Spiegel, Puderdose, Kamm und noch manch andere Döschen und Fläschchcn sind oft in einheitlicher Ausführung in solch einem Täschchen untergebracht. Eine Neuigkeit sind kleine, bunte Seidentücher, glatt oder bedruckt, die, dreieckig ge'egt und um den Hals geschlungen, unter dem Pelz oder dem Kostüm getragen werden. Überhaupt sieht man den bunten Seidenschal nicht mehr nur zum Sport, sondern auch in der Stach, wo er, zur Farbe des Hutes abgestimmt, die einfachen Kostüme belebt. •v Auch in Paris herrscht noch der Winter, und da das Tragen der Frühlingfkostümc noch verfrüht wäre, andererseits die Zeit des Pelzmantels vorbei ist, hat man einen graziösen Pclzumhang geschaffen. Halb kurzes Cape, halb Jäckchen, mit einer großen Schnalle an der Seite geschlossen, wird diese aparte Hülle, zu Rock oder Kleid aus weichen Pelzen gearbeitet, gern getragen. Der sogenannte französische Mantel, der diesen Winter soviel getragen wurde, hat seine Rolle wieder einmal ausgespielt; an seine Stolle tritt der gerade sportliche Mantel mit Gürtel und aufgesetzten Taschen aus Bul ben y, Covert-cont und Rips. So bleibt nur noch ein Wort über den Frühjahrshut zu sagen. Die Cloche, diese so kleidsame Form, überhaupt der kleine Hut ist schick. In Filz, Seide gemusterten Stollen, in Kombinationen von Stroh und Stoff in allen Farben, belebt der Hut das Bild der heutigen Mode. F. If. K. ^JNMÄIU STRUMPF Q I.TRATTNERHOF2 graben

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