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Menorah · 1924-02-01 · Heft 2 (Februar 1924) · p. Seite 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
2 (1924)
Issue
Heft 2 (Februar 1924)
Article
Folkloristisches Allerlei
Date
1924-02-01
Page
Seite 22 (sequence 2)
Language
German
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22 MENORAH Pflegen Sie Ihre Zähne! „GIMBO" Mundwasser, Zahnpasta Zahnpulver Für unsere Kleinen CHANE UND IHRE SIEBEN KINDER Eine Chanukkageschichle von Siegfried Abeles (Fortsetzung aus Heft 6) Die Mutter lächelte ungläubig, aber sie hatte keine Zeit zum Antworten, -weil das Dienstmädchen das Abendessen brachte. Nun mußte die Suppe verteilt werden, und fast jedes Kind machte der Mutter zu schaffen. Der kleine Simon schüttete mehr Suppe auf die Schürze als in den Mund, Moritz, machte ein langes Gesicht, weil er Gerstisuppe nicht leiden konnte, und Jakob hätte bald mit dem Ellbogen Vaters Teller vom Tisch hinuntergestof3en. „Bäckerei gibt es heute nicht," sagte die Mutter nach dem Essen, „dafür aber viele Zuckerln." Und sie brachte einen Papiersack voll. Das gab einen großen Jubel, denn die Kinder bekamen nur selten Näschereien. „Zuti", schrie der kleine Simon und klatschte in die Hände. „Bitte, bitte, viele Zuti!" „Jeder bekommt 36 Stück," entschied die Mutter, „genau so viel, als man Lichter während des ganzen Chanukkafestes anzündet! Aber Jakob hat gesagt, daß ihr auch so standhaft sein könnt wie die Kinder der anderen Mutter Chane. Ich will nun eine kleine Probe machen. Die Zuckerln kriegt ihr schon jetzt, aber essen dürft ihr davon erst, bis ich es erlaube. Sagen wir: in zwei Stunden. Wer bis dahin kein Zuckerl genascht hat, erhält eine besondere Belohnung!" Eine besondere Belohnung — das ließen sich die Kinder gerne gefallen. „Nicht ein Zuckerl werde ich anrühren." „Wir können uns zurückhalten", riefen sie durcheinander. Nun gab die Mutter jedem Knaben eine Düte und zählte ihm 36 Zuckerln hinein. Alle steckten gleich ihren Schatz in die Tasche. Der kleine Simon aber hatte soviel Papierstückchen, Knöpfe. Steinchen und Wollfäden in seinem Schürzentäschchen, daß er die Zuckerln neben sich auf den Sessel legen mußte. „Jetzt wollen wir aber Trendel spielen!" rief Moritz. „Ja, Trendel!" jubelte alles. „Freilich," sagte der Vater, „was wäre auch ein Chanukkafest ohne Trendel. Wer hat denn selbst ein Trendel gemacht?" Jakob und Moritz zogen sogleich stolz ihr Werk aus der Tasche. Sie hatten jeder ein Trendel aus Holz geschnitzt. Das war ein HEBBERX Würfel mit einem langen, dünnen Griff oben und einem spitzen Fuß unten, so daß er wie ein Kreisel gedreht werden konnte. An den äußeren vier Flächen des Würfels war aber je ein hebräischer Buchstabe geschrieben, der sagte, wieviel Nüsse man gewonnen oder verloren habe. (Fortsetzung folgt) v^hw/dWeF KDWrERFAmtK-WiEN V- NARjjÄRETENPXATZ 3 - w«^qp»""«^,M^B^pB«k Stadtn(ederJ^e:EeriihtMin IHmmeJpforfr gasseüO Messingbelten / Eiscnbetlen / Kinderbetten / Drahtmatratzen / •mal ratzen / Stcpp- Mi .' Daunendecken /Schlufmöbcl unsere Fabrikate werden eiüenen Betriebe erzeugt in den eigenen Niederlauen direkt verkauft l'aradiesbetlenfabrik h t einer «Xr Co. Margarctenslraße 71. I., Schottenring 12, VIII., Lederergasse 16 Xcucröd'netl., Roteiitumin1 raUc Nr. 13 Fabrik:VI. iiezirk, Mollardgassc Nr. 28 MAX LICHTBLAU & CO. WIEN, VII. SIEBENSTERNGASSE4 QUALITÄTSMÖBEL KOMPLEITE WOHNUNGS¬ EINRICHTUNGEN TELEPHON NR. 32-305 iilliiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim # T:^^ EliTFETTUMOS-TEK von sicherer Wirkung. angenehmem Geschmack, vollständig unschädlich, s'elll schlanke, graziöse- Figu r her nhno Vcriin dorn ng der Lehe sweie.; prompte Gcwiclitsab ahme. Hei Voreinsendung des ]ic träges von K .1.000 für ein oooooooooo Paket erfolgt die Zustellung franko oooooooooo WAl,l>ll i:OI S APOTHEKE Wion, f., HiiitmolpfortK. 14, Abt. T. Über 480 GoscIWiftsi.nhr« M .111 >): M M kl IM H! M > M U!, I;! 11 1. HIJ M II 1 ■ 1MI >, M M,,, M M11M h i 11111! 1, M t M, 1! IM,, M1!, M MI,......! U, 1.....1! M i i h, I. I.,.,, M: 1. h > ^!, II! 1: ■ III! Ifrl

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