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Menorah · 1924-02-01 · Heft 2 (Februar 1924) · p. Seite 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
2 (1924)
Issue
Heft 2 (Februar 1924)
Article
Die jüdische Frau und das Aufbauwerk von Palästina
Date
1924-02-01
Page
Seite 19 (sequence 2)
Language
German
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19 MENORAH o^S>^G3®G^(5^S>^ i i i i 111 i ii i Q llll=llll=llll=llll=llll=llil=llll=llll=!lll=!lll=llll=l» I. PREISAUSSCHREIBEN MENORAH DER A;m iiuseiv Leser: „WIE WÜNSCHEN SIE SICH DEN INHALT DER M EN 0 R A II V " Inns: wi.s.son. iliil/i wir nicht den KhrLrciz haben, im /.ii ..erziehen". — Im (ie.ire.rite.il. wir wollen von Ihnen crzoin und das briiinen, was Ihnen »-flallt und Sie interessi schreiben Sie uns, was Sic in der Menorah sehen, was Sie lest Wir möchten ncriic die .Menorah so ausurslalten. dal.i 1 über reliuir.se Literatur, üher politische Krauen der (h-en wa i t. schaflliche Themen, über Kreinnissr des Ta-es berichten W( möchten auch gerne eine lieilaue als jüdisch-politisches erscheinen lassen. — Aber nicht unser Wille — Ihr Wille e„ Die Antworten werden in der Menorah verolTentlicht uvi besten Antworten, die zuirleich der .Meiimnir d-r meisten 1 n werden cid. lliLte •n wollen, wir auch iiberwirl- M-dcn. Wir Witzblatt tscheidet. iden. Die ntk sprechen. We eil nit p BÜCHERPREISEN UND GRATISABONNEMENTS jfc (§! Teilnahineberechtigt sind alle Abonneiilen der .Menorah. f b<T die | [? Preisverteilung enlseheideL die Uedaklion der Menorah. § Q. v9§ Kinsenduimen unter diu- ISozeiclinnuir: ,.1. Preisausschreiben" bis i © ®| laimstens 15. April 1924 erbeten an'die Redaktion der Menorah. §0 ß| Wien IX., P.ergüasse 31 | © niiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiimniiiiiiiiiiiiiMiiniiiiin ©G2^3^Q^Q^©^ ^eE\32 für Ihre Hautpflege ll!l=!lil=!l!.=lll!=!lli=llll=!lll=llll=llll=llll=lll^^ bedürfnis Rechnung gelragen wird. Und jüdische Kulturpropaganda, die bei dieser Gelegenheit betrieben wird, hat dem jüdischen Volke schon manchen Fremdgewordenen zurückgeführt. In Palästina aber warten auf die organisierte Frauenkraft des Galuth viele Aufgaben, die durchzuführen, die heute schwer um ihr Budget ringende allgemeine zionistische Organisation weder Mittel noch dringende Veranlassung hat. /Mies, was die Berufsausbildung und Fürsorge der trauen drüben anbelangt, muß heute von den Irauen selbst angeregt, aber auch verwirklicht werden. In dieser Einsicht haben die Zionistinnen aller Länder sich zu einem Weltbund mit der Zentrale in London zusammengeschlossen und im Einvernehmen mit den organisierten Frauen von ILrez Israel, die drüben seil der kurzen Zeit ihres Bestandes Wertvolles geleistet; so vor allem die Gründung des hauswirtschafilichen Lehrheims für brauen, das Flostel von Jaffa, das gleichzeitig eine große Gemeinschaftsküche für die Chaluzim führt. Eine landwirtschaftliche Schule für Frauen ist jetzt in Nahalal im Werden und die Zionislinnen der verschiedenen Länder tragen auch hierfür, wie für das Hostel das Notwendige zusammen: So schicken die rumänischen Zionistinnen Bauholz, die deutschen Ackerbaugeräte, die tschechischen Wäsche und Küchengeräte, die holländischen Kühe. Die Zionislinnen von Neuseeland haben für drei Jahre alle Ausgaben der Klcinkinderfüi sorge in Jerusalem übernommen und ihre Institution hat sich so bewährt, daß nun in Frankreich das Budget für eine zweite Kindcrlürsorgeslation aufgebracht worden ist. Was die amerikanischen Zionistinnen in ihrer Pladasah- Organisation für die Fliege von mittellosen Kranken tun, ist allgemein bekannt. Aber die Fürsorge für die auswandernden Frauen und Kinder, eine zweckmäßige Vorbildung der auswanderungswilligen Mädchen im Gallith, eine ausreichende Fürsorge für die in Palästina einwandernden Frauen und Mädchen, die vielfach allein stehen und denen man bei Gründung einer Existenz an die Fland gehen müßte, das sind alles Aulgaben, die organisierter Schwesternhilfe harren und heute noch kaum in Angriff genommen sind, weil es dazu an Mitteln und Kräften fehlt. Die Zionistinnen aller Länder müssen darum alles tun, um ihre Orts- und Landesorganisation auszubauen, sie durch einen großen Mitgliederbestand leistungsfähig zu machen, die Arbeit aller zusammenzufassen, zu beraten, zu I ordern und durch den Weltbund nach Palästina zu leiten, wo wertvolle, nutzbare Form annimmt, was sich hier nur als Wort, Schrift und Sammelarbeit äußert und jenem als befriedigend erscheinen muß, der des großen Zusammenhanges entbehrt. Also, wo immer es sein mag: Drei, vier vom zionistischen Ideal durchdrungene Frauen, die sich in Bewegung setzen und ein bisher ungehobener Schatz von brachliegenden Energien, von ungenützten Mitteln und Kräften wird für Palästina ans Licht gezogen. Nur ungesäumt ans Werk! Zwei Jahrtausende ist lange genug gewartet. Und verständigen wir uns recht über unser Ziel; nicht nur für das selbstverständliche Recht unseres Volkes um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung kämpfen wir, sondern auch für ein neues Menschenideal und eine bessere gesellschaftliche Verfassung innerhalb unseres Volkes. Und diesen zweiten Karr.pl führen wir nicht bloß, weil wir Palästina nur mit dem neuen Menschen aufbauen können, mit dem von sozial ethischen Imperativen beherrschten Menschen, sondern wir ziehen ihm seinen nationalen Rahmen, weil wilder Ansicht sind, daß man, im Geiste unserer 1 lopheten, zuerst bei sich und seinen Angehörigen anfangen muß, wenn man die Welt verbessern will... Dr. Nadja Olnslein Bukarest KL'N'I-ROI., das reinste Speisefett aus Kokosnüssen, ist leicht verdaulich, ausjjiebiir und nahrhaft, wird vom Anbeginn des Pressen* der Nüsse Ins zur Pertitjsielrtinu: und Verpackung unter strenger Aufsicht Seiner li'urwunteii des Herrn Rabbiners S. H. Minenfeld, Mattersdorf, erzeugt und datier in jeder streiiysOaubigeii jüdischen f-amilie mit Vorliebe verwendet. ENDLICH EIN (il-SCHAl-T. Kine höchst interessante Vereinbarung ist zwischen der Wiener Versiclicninnscescllschafi l'honix, die in Haifa eine Filiale besitzt, und dem jüdischen Natioiialfoiuls «ctroffen Worden. Die Versiclienm-suesellscliatt verpflichtete sich, die Jahresraten aller l.ebensversicheninueii. die durch Vei niittlundes Nationalfonds auf aseptische l'fuude abgeschlossen werden, in Palästina bei der Aniilo-I'alestiiic-Ompam |i,r Zwecke der KolonisationsbeweijunL; anzulegen. AN UNSERE LESER'. Wegen Raummangel mußte in dieser Nummer der hebräische 1 ext, ferner die Rubrik: Bibliographie und Buclibesp cchungen entjalicn. Anmerkung der Redaktion. ^OWIG «upVtUD^ v WIEN, VI, 'V MARIAHILFERSTR,3/ j

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