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Menorah · 1923-01-01 · Heft 6 · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
1 (1923)
Issue
Heft 6
Article
David
Date
1923-01-01
Page
Seite 4 (sequence 1)
Language
German
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4 M E N O R A H "7 :. :i . IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII iniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiniiiiiiiii m I 9)ianfred Sturmann H| | In tragenden, rufende)! Xäehfen WM | Schuf mich der E/cigc; H§ I Sied er aus grauen Ge/ritteru §H | Tau chic sein Muml, tttirh. za beleben.!§§§ Lud Er rauhte dem 'Licid einen Kran,:, Hü | Mich z/t iti/t'finden. Hg | l'ad ieh sank auf die taumelnde Ente HH I f■■ad trnrdc ihr Sohn WM | liegen, -nimmer rerrauschende, B 1 Goß in mein Blut Er. Up | Lötren Ijc leuchten zur Kocht |§ | Meiner Lieblichkeit Schlaf. WM 1 f r.^ umwuchsen mich hebende Lilien HI | *S'o (/fr Morgen dm Bergen, entstieg. WM 1 Ihr Etcige führte mich WM | Durch meiner Kindheit Gebirg, |H | (Zw/ es geschah, daß der Mund eines WM | Stumm meine Hände berührte. WM § LT>,,1 (l'ir filternden Frauen im Feld WM 1 Sehen/den mir H/unun und Ähren, WM 1 Ahnend, daß ich zu Gr/ßt m bestimmt . . . MW | Der Etcige schnitt einen Stern WM | In meine Stinte, WM | Daß ich ein F'ührender sei WM | In Mitten des Volks! WM 1 Merket auf. die Thr in Trümmern hockt, MB | ////• Gaukler und Fahrer, WM I ihr Bettler and (Ireise! WM 1 Hört mich, Ihr Tl'irstensöfine. WM | Ihr dunklen Töchter Jerusalems: WM | Ilasset Thr mich, da Ihr mir nacJtschaut, WM 1 So ich .:/< Ah<nd heimwärts treibe WM | Ilasset Ihr mich, so Thr S/tot Wieder singt? III | Silberne. Quellen /raschen die Lenden mir, WM | So ich verließ den Schacht meiner Mutter, WM_ | Fnd eine jauchzende Taube Hl 1 Senkte d< >i Flug, zu küssen meine Geburt. WM I Ich icill Euer neidendes Auge nicht sehen, =M | Jeh irill Eure höhnenden Lieder nickt hören! WM I Mein Ohr ist mit Wachs verschlossen, WM | Mein Auge von Schatten verhängt: H I All, Euer Hassen ist Liebe! || | All Euer Höhnen ist Kuß! III | Neiget Fach zu mir, \rerirrte, WM 1 Ileicht mir die Hände, so Ihr sündig seid, Hl | Schüttet die Seele, aus, so Ihr Schändliches tragt! WM | Ich beuge mich, nieder in Eure Grüfte, 'IBM 1 Euch z/t erhören; III | Ich breite die. Arme aus irie Torflügel, WM 1 Euch zu empfangen . . . WM | Ich bin ein Knabe nur, WM | Doch der J/iebling des Eil igen, WM\ I Er trug meine Kindheit H| | Empor zu den Sternen; WM | Er hauchte mir Leben ein, WWW | Lächelnd empfing es mein Mund. David mit dem Haupte des Goliath, von Adam Elsheimer Berlin Kaiser-Friediich-Museum Goliath seldug ich, Krieger hießen, mich: )'atcr! Said hirnte nach Tod und liebte mich so, Denn meine Lieder machten ihn heiter, Laß er nach Festen rief and aujsuli. zur Sonne. Jonathan fal auf dm Höften von Israel. Mein Jonathan! Mein Bruder! Fnser Spiel ist zerbrochen, Unser Band ist gelöst! Ich denke dein, mein Bruder Jonathan, Wenn die Sonne au/geht und -trenn, sie versinkt, Wenn Stürme die Länder zerschlagen, Wenn liegen die Monde verschließen! Jonathan fiel auf den Höhen von Israel! Was seht Ihr mir nach, Ihr Töchter Jerusalems? Was höhn! Für. Nichtstuer auf Märkten Y Was seid Für gram meinem Saitenspiel? Hasset mich nicht, ich bin das Kind Gottes! Kennet mich: Unufer! Ich liebe dich, mein Israel, Du ewig Seiendes, r/u ewig Sterbendes, Du Falte in der Stinte Gottes: Laß mich, ausgießen meine Seele vor Dir, Laß deinen Knecht singen vor deinem Antlitz! Jllein Spiel sei Wohlklang dem Herrn, Mein Li< d ein Jubeln der Tatiben: ^iiujen tri II ich dem E teufen. Dem Golfe Jakobs! Er segne die Stämme Israels, Er wende s/'in Antlitz ifim zu, Er gebe Hein Frieden! m iimin in i i i i i i i i n i i im ii ii i ii ii i i

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