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Menorah · 1923-01-01 · Heft 5 · p. Seite 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
1 (1923)
Issue
Heft 5
Article
Henriette Schnitzer
Date
1923-01-01
Page
Seite 19 (sequence 1)
Language
German
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19 NEUE iViODE BEI AODELLVOPLFÜHCUJN6 KOSTENLOS. WIEN* ER.STRASSE <SjÖ. ^iiiiiiiiMiiiiniiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniini; 1 MODELLHAUS I I Ida Reich u. Bruder, Wien f | Toiletten für die vornehme Dame | | VI,, Mariahilferstr, 39 I., Kiirntnerstr, 19 | | IM HAUSE NEU MANN § | Detail Engws ^iiHiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiMiiiniiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiitniii!^ MENORAH THEATER HENRIETTE SCHNITZER Wir sind es in Europa nur allzu gewohnt, daß unsere besten Künstler und Darsteller den Weg über den Ozean finden, während nur wenige der amerikanischen BühncngröTsen dem europäischen Publikum bekannt wurden. Zu diesen wenigen gehört brau Henriette Schnitzer, die eine Gastspielreise durch Paris, Warschau und Lemberg, nunmehr nach Wien führte. Frau Schnitzer hat ihre Ausbildung an der New Yorker ,,Sargant Academy of Dramatic Art" genossen und gilt heute als eine der besten Schauspielerinnen, die das jüdische Theater aufzuweisen hat. Sie gehörte dem Verbände des „Jewish Art Thcatrc" in New York an, wo sie als Partnerin Ernst Reichers und Rudolf Schildkrauts, als Trägerin der Hauptrollen, nicht bloß in den Werken der jiddischen Literatur, wie Percz Hirschbeins „Grüne Felder" und David Pinskis „Gabriel und die Frauen", sondern auch in den Werken der Weltliteratur tätig war, die in den Spielplan des Jewish Art Thcatre aufgenommen waren, wodurch ihr ein größerer Rollcnkreis gesichert wurde. Henriette Schnitzer genügt es nicht, auf der Bühne durch Schönheit oder Grazie zu wirken. Sic erstrebt mehr; sie will durch ihre Auffassung ein Charakterbild der Person, die sie verkörpert, dem Publikum geben; durch die Feinheit ihres Spieles gelingt es ihr, die Welt des ^l||||llllll!jlllllllllllllll|l!llllllllllllllllllllllll!llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll>lll| | ,,Osma'\ ehem. Werk G. m.b. H. | § Wien, IV., Margaretenstraße 19 | i Erzeugung von: § 1 OSMA I | feine Toiletteseifen | [ OSMANIT I | Alaunsteine | |osmanor| | Pudersteine ^llllllllllll!llllllllllillll!llllllllin!llllllllHIIIIIIIIIIIIIIIUHIIIIIIIIIII!lllllllllllll!l!lllll>!li= 5 Henriette Schnitzer l lewisli Art Tlieatie New York Ii m Hans .Müllers Schauspiel „Die Flamme" |L- Henriette Schnitzer ish Art Tiieatre (New York) Scheines zur Wirklichkeit zu wandeln und dem Flörer Anteil zu geben am Leben des Dramas. Die englische Presse New Yorks hält sie für würdig, wie Berta Kaiisch in den Verband der englischen Sprechbühne aufgenommen zu werden. Frau Henriette Schnitzer wird auch in nächster Zeit in Wien im Verbände der jüdischen Bühne in einigen ihrer besten Rollen auftreten. Noah. BADESEIFE ELI DA HAT WELTRUF!

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