Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Monatshefte · 1918-06-25 · Heft 18 (25.6.1918) · p. Seite 433

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Monatshefte
Volume
1917-1918
Issue
Heft 18 (25.6.1918)
Article
Deutschland
Date
1918-06-25
Page
Seite 433 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2908689-2908714-2908730-2911015--1789-2911052
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Berliner Vertrages,- der sich die Rumänen trotz dem Druck der Signatar- Mächte stets entzogen haben. Deshalb wird auch Artikel 28 den Juden keinen Vorteil bringen. Gewiß, stehen die Ostjudon weit tiefer als die Juden anderer Länder, besonders in Deutschland, aber die antisemitische Bewegung in Rumänien geht nicht von den Bauern aus, sondern von den intellektuellen und Handwerkern. Auch die staatsbürgerlichen Rechte der Juden in Beßarabien müssen gesichert werden. Wenn gesagtwird, wir würden uns die Kinger verbrennen, so macht man uns im Auslande einen schweren Vorwurf daraus, im Friedensvertrage nicht genug für die Juden getan zu haben. Abg. Dr. Colin (U So/..): Tatsächlich bleibt Artikel 28 hinter dem Berliner Vertrag zurück. Abg. Nosko (Soz.): (-Jostern wollten die Konservativen den rumänischen König heseitigen, also i n d i e Veröffentlichungen des 1. Prof. Dr. Franz Oppenheimer: Gemeineigentum und Privateigentum an -Grund und Boden. 2. Prof. Dr. Franz Oppenheimer: Genossenschaftliche Kolonisation in Palästina. *i. Erez Israel, Mitteilungen des Hauptbüros des Jüdischen Nationalfonds.. Sämtlich herausgegeben vom Hauptbüro di?s J. N. F. Den Haag, Heulstraat 5, und in Kommission - beim .ludischen Verlag, . Berlin YV15. Die Schriften der „Nationalfonds- Bibliofhek" besitzen einen Wert, der sich in der Eignung Für ihren propagandistischen Zweck nicht erschöpft: sie sind zum großen Teil wertvolle, Beiträge zur modernen Wirtschaftslehre, die auch außerhalb des zionistischen Leserkreises Beachtung finden werden. Dies gilt vornehmlich, für Oppenheimers Schrift über „Gemeineigentum und Privateigentum an Grund und Boden", die in geradezu mustergültiger Weise die Forderung, da!.) Grund und Hoden i n n e re n Ve l h ä 1t n i s s e der; Landes' eingreifen. Heute werfen sie uns das vor, wo es sieh um Millionen unglücklicher Menschen und um die Durchführung des Berliner Vertrages handelt. Abg. Erzberger (Zentr.) dankt dem Staatssekretär für die Förderung der Interessen der rumänischen Katholiken. Die Fortschritte für die Juden begrüßen wir aus allgemein menschlichen Gründen. Ministerialdirektor Dr. Kriege: D i e V o r s c h I ä. g e d er ni in ä - n i s c h e n Ii e gier u n g s i n d a u f u n s e r b 1 o ß e s E r s u e h e j: g e m a e h t wer d e n. E s 1 i e # t also ein B e s c h 1 u ß R u m U - ni r n b sei b s t v o r. Selbstverständlich werden wir uns das von den Rumänen zu erlassende Gesetz ansehen. Aber zunächst besteht kein Zweifel an der loyalen Ausführung dos Vertrages. Damit war die Beratung des Friedensvertrages e r 1 cd igt. ED 011 ED 0311 OS 03501 jüdischen Nationalfonds. wieder Gemeineigentum werden sollen, verficht und auf wenigen Seiten ein überaus reiches Matena; in ansprechendster und verständlichster Form darbietet. Diese Schrift eröffnete* die Reihe der N.-F.-Veröffentlichungen und ist wie keine andere geeignet, die. sozialethisehen Grundlagen der zionistischen Siedlungspolitik klarzulegen und. v/erbend für sie einzutreten. Alle Vorzüge der Schreibweise Oppenheimers bietet auch die kleine Broschüre über „Genossenschaftliche Kolonisation in Palästina*', die sieh besonders mit der nach Oppenheimersehen Plänen errichteten Geil o s s e n s e h a f ts fa r m ,. M i»r<' h a wj ab " I»«» - faßt und der Propaganda für Genossenschaftsfonds und Pionierbeitrag gewidmetist. Das zweite Heft von „Erez Israel'4 ist ein stattlicher, sehr gut ausgestatteter Band, der. sich in i»ini«r Keine außerordentlich interessanter Beiträgt» mit vielen Fragen der N.-K- Arbrit, besonders aher mit der Lam-- arbeiter-Organisntion in Palästina l?efa(.U. Zur Frage der fJewrasenschaften Liierafurblati

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.