Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 64 (1920)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Protokoll über die Ausschußsitzung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums am 13. Juni 19120 [Nachricht]
- Date
- 1920-01-01
- Page
- 159 (sequence 1)
- Language
- German
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Protokoll der Ausschußsitzung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums am Sonntag, den 13. Juni 1920, nachmittags 4 Ulir, in Berlin, Artille liestraße 14, . Anwesend: Baeck, Baneth, Elbogen., Freimann, Guttmann, Mittwoch, Porges, Sohernheim, Weiße, als Gast zu Punkt 6 ff. Rabbiner Freimann-Posen. Entschuldigt: Blau, Bloch, Brann, Heinemann, Kalischer. 1. Elbogen eröffnet die Sitzung mit Begrüßung der auswärtigen Mitglieder und Guttmanns, der zum ersten Male im Ausschuß anwesend ist. 2. Seit der letzten Sitzung wurden durch Sobernheim für die Gesellschaft überwiesen 50Q0 Mark durch einen nicht genannt sein wollenden Amerikaner, 4200 Mark durch Generalkonsul Fried e m a n n - Amsterdam. 3. Die Leitung des Büros der Gesellschaft wird Fraulein Nathan vom Verband der Deutschen Juden,. Steglitzerstraße 9, Berlin W. 3-5, gegen eine monatliche Vergütung von 300 Mark übertragen. Zur Einsicht in die laufenden Akten und Besprechung über die Geschäftsführung soll Fräulein Nathan nach Hamburg reisen. Die der Gesellschaft gehörigen, in Hambürg stehenden Möbel sollen nach Berlin gebracht werden. 4. Die von der letzten Sitzung gemachten Vorschläge für die Vorstandswahl haben allgemeine Zustimmung gefunden. Es werden einstimmig gewählt: Sobernheim zum 1. Vorsitzenden, Bio c h zum stellv. Vorsitzenden, Elbogen znm Schriftführer, Nobel zum stellv. Schriftführer, Brann znm Beisitzer. ö. In den Ausschuß werden kooptiert: Dr. Nathan- Hamburg, Rabbiner Dr. Lazarus - Frankfurt a. M., die Verlagsbuckhändler Karger- Berlin und L, Goldschmidt־ Hamburg. 6. Von der Monatsschrift 1920 ist Heft 1/3 soeben versandt worden, 4/6 im Druck weit vorgeschritten. Germania Judaica I, 2 liegtdruckfertig vor, muß jedoch infolge der augenblicklichen Verhältnisse im Buchdruck zurückgestellt werden. Fiir die anderen Druckwerke der Gesellschaft steigen die Tarife ständig.