Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 62 (1918)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 299 (sequence 4)
- Language
- German
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Besprechungen. 29fr S. 312: Fromit in der Kann ist nach S. 131 Frau des Levi Marcus. Ihre Schwester N. ist Sara, Frau Moses Detmold, gest. 1773 (Gronemann, S. 82). S. 313: Glitle Oppenheimer ist offenbar die zweite Frau des von Dietz S. 290 genannten Michel Josef Speyer zur silbernen Kanne. S. 323: Register Gumperz: Loeb Benedict S. 98 ist ein anderer als der S. 190 und 191; s. Familie Gomperz, S. 365 und 392. Nürnberg. M. Freudenthal. Hier noch einige kurze Bemerkungen zu Wachsleins vortrefflichem Inschriften werke: 1♦ Zu I, S. 2, Nr. 2. Alle chronologischen Schwierigkeiten lösen sich, wenn man von ZI. ri an liest: נפטר יו□ ד׳ שנת שבו מונים/ פרשת נח איש צדיק תמים. Dann st. Mose b. Simson am Mittwoch, פ׳ נח, am 28. Tischri 308 (שבו), d. i. am 12. Oktober 1547. Auch der Text gibt dann einen leidlichen Sinn, was bei der LA. 312 שבי kaum der Fall ist. Löwensteins Vorschlag (II, 370) ist unannehmbar. Denn der 5. Oktober 1551 war Montag פ׳ לך לך , und nicht Mittwoch, פ' נח. 2. Zu I, S. 44, Nr. 50. Alle Anstöße fallen fort durch die Erkenntnis, daß der Vf. der Grabschrift den Namen des Verstorbenen, den er auch sonst mannigfach ausdeutet, als Chronostich benutzen wollte. Es starb also Schalom Auerbach am Montag, 9. Elul 376 (שלום) oder am 22. August 1616. 3. Zu I, S. 142, Nr. 183. In der Handschrift Stern ist wahrscheinl. nur ein Schreibfehler für י//ז, der ein Dienstag war. Oianna Oettingen st. demnach Di, 17. Thammus 392, d. h. am 6. Juli 1732. 4. Zu I, S 21g, vgl. II, 568. Der Glogauer Rabbiner R. Abigedor b. Schneor Caro hatte außer dem Dyhernfurther Korrektor noch einen zweiten gelehrten Schwiegersohn, den R. Schneor Phöbus b’. Jacob, den Verf. des durch gediegene Knappheit ausgezeichneten und sehr beliebten Mischnah-Kommentars מלא כף נחת, der von 1732 an sehr häufig aufgelegt worden ist. Vielleicht war R. Abigedors Tochter Sarah saine Frau. Ob der anderweitig bekannte Kabbalist R. Elieser wirklich deren Bruder gewesen ist. (Kaufmann, Letzte Vertr. S. 185), lasse ich dahingestellt sein.