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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 3 · p. Seite 292

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 3
Article
Nachbemerkung
Date
1917-01-01
Page
Seite 292 (sequence 2)
Language
German
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292 R. Juda Mehler II. V gl. z. B.רויפזלינגען (Festschrift S. 124) קובלענץ (wohl ein Dutzend M a! a. a. O.) •מענגבורג (S. 127) מעץ (S. 130, Anm. a) und בוענץ (S. 130), das er im offiziellen Stil stets מגנצא nennt. Menz mit langem e heißt in dortiger Gegend heute noch ganz allgemein die Stadt im Volksmunde. Diesem e ist, wenn man genau hinhört, freilich stets ein halber i-Laut beigemengt. Daher schrieben die Juden, die bekanntlich überhaupt sehr feinhörig waren, meist sogar מינץ. Das ei gibt unser Autor, wie bei uns üblich, durch doppeltes Jod (יי) wieder, z. B. אופנהיים (S. 129) רייך גרוב (S. 131, Anm.) usw. Wenn er daher seinen eigenen Namen ב1ילר mit einem Zere unter dem מ und darauf folgendem י und in derselben Weise nur noch das eine Wort ׳וידyf (S. 125) wiedergibt, so hat er ganz zweifellos weder mit einem ganzen e, noch mit einem ganzen ei gesprochen sein wollen. Er hat vielmehr für die Aussprache seines Namens einen Doppellaut gewünscht, der die Mitte hält zwischen e und ei, etwa in der Weise, wie der deutsche Doppellaut ei im ostpreußischen me-in, de־in aus gesprochen wird, als ein e mit nachschlagendem i-Laut. Die Transkription Mehler scheint mir darum seinem Wunsche nicht zu entsprechen. Richtiger wäre dann immernoch, Meiler zu schreiben, wofür bereits Kaufmann und Freudenthal, denen ich mich anschließe, sich entschieden haben. Ich würde hochstens hinzufügen, daß etwa ein ostpreußisches ei oder ein süddeutsches Zere gemeint sei. Ich zweifle nicht, daß R. Juda wünschte, in dieser Weise M ei 1 er genannt zu werden. Die Tat- Sache, daß wirkliche oder angebliche Nachkommen sich Mehler nennen, fällt demgegenüber nicht ins Gewicht. Es scheint mir auch nicht einleuchtend zu sein, daß der nachklingende halbe i- Laut durch ein deutsches h habe angedeutet werden sollen oder so angedeutet werden könnte. Darauf beschränken sich nämlieh im allgemeinen die Einwände, die mir Bloch damals in seiner Antwort vom 10. Februar gemacht hat, und die Bemerkungen Löwensteins im »Israelit« 1907, Nr. 46, S. 12. M. Brann,

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