Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 61 (1917)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 3)
- Language
- German
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Besprechungen. 286 ersten Bänden vorhandenen Lücken (s. frühere Besprechungen) sind ausgefüllt .Mit großer Leichtigkeit läßt sich ein Consularbericht, eine Sterbeziffer, ein Sitzungsprotokoll, ein Bankbericht — solche Einzelheiten liefern die besten Stichproben — auffinden, und zwar nicht nur wegen der übersichtlichen Anordnung des Stoffes, sondern auch wegen der Vollständigkeit des 5700 Stichwörter (Verfasser, Orte, Sachen) enthaltenden Registers. Mit großer Sorgfalt ist das Kapitel »Das heutige Palästina« bearbeitet. [So erscheint die Literatur des Zionismus von 4 Jahren mit etwa 350 Nummern, und sie wird in parteiorganisatorische Einzelheiten verfolgt.] Die sorgfältige Bearbeitung des modernen Palästina sichert der Bibliographie ein Interesse weit über den Kreis der zünftigen Palästinaforscher hinaus, denn sie kommt den Bedürfnissen einer neuen Zeit entgegen, die eine politische und wirtschaftliche Annäherung an den Orient erstrebt. Die Verwendbarkeit des Buches auch für diese praktischen Zwecke, für die sich ein gesteigertes Interesse bemerkbar macht, wird hoffentlieh auch zu einem gesteigerten Absatz der Bibliographie beitragen und ihre weitere Fortführung ermöglichen helfen. Berlin, z. Zt. im Felde. A. Sandler. Wachstet!!, Dr. Bernhard, Hebräische Grabsteine aus dem Jahrhundert in Wien und Umgebung. Mit 7 Textabbildungen und 4 Tafeln. Wien 1916. (Aus den Sitzungs» berichten der Kais. Akademie der Wissenschaften in Wien, philos.-histor. Klasse, 181. Band, 1. Abhandlung). Der bekannte jüdische Bibliograph und Epitaphienforscher B. Wachstein, dessen »Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, ,!. Teil« (Wien und Leipzig, W. Braumüller, 1912) in Fach- und Laienkreisen verdiente Anerkennung gefunden haben, legt nun der wissenschaftlichen Welt eine Sammlung von hebräischen Grabschriftenaus dem 13. bis 15. Jahrhundert vor, die in dem oben genannten Werke keine Aufnahme finden konnten, weil dieses nur die Steine aus dem 16. und 17. Jahrhundert behandelt. Die