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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 2 · p. 89

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 2
Article
Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz
Date
1917-01-01
Page
89 (sequence 1)
Language
German
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Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz. Hcrausgegeben von M. Brann und M. Rosen mann. Isaak Noa Mannheimer, der verdienstvolle erste Prediger der wiedererstandenen Wiener Kultusgemeinde, war nicht bloß ein eifriger, ausgiebiger Briefschreiber, sondern auch ein sorgfältiger Briefbewahrer. Seine Freude am Briefschreiben kennzeichnet er selber mit den Worten: »Gehe ich einmal ans Schreiben, so schwatze ich so ein Stückchen fort, bis ich abgerufen werde, oder das Papier zu Ende geht .... Ich nehme dann keine Rücksicht auf Convenience oder sonstige Formen des Briefstiles, sondern sitze und schreibe, als rede ich פנים אל פנים so recht treuherzig, wie es mir ums Herz ist«1). Kein Wunder also, daß die persönlichen Beziehungen, die Mannheimer in seinem wechseireichen Leben an verschiedenen Orten anknüpfte, ihre Fortsetzung, wenn auch oft mit jahrelangen Unterbrechungen, in postalischer Form fanden, sodaß die Herausgäbe der von ihm peinlichst aufgehobenen, nach Hunderten zählenden an ihn gerichteten Briefe einen Sprechsaal der jüdischen Zelebritäten seiner Zeit abgeben würde. Von diesen seien hier genannt: I. L. Auerbach, David Friedländer, Eduard Gans, A. Geiger, LM.Jost, M. Joel, Ed. Kley, M. Moser, G.Rießer M. Sachs, G. Salomon, j. Wohlwill, Leopold Zunz. Zunz, der letzte im Alphabet, dürfte der erste gewesen sein, mit dem Mannheimer in brieflichen Verkehr trat Mannheimer, der 1821 in seiner Geburtsstadt Kopenhagen mit seinen Reformbestrebungen Schiffbruch erlitten hatte, griff x) Aus einem Briefe vom 4. Juni 1830 an Dr. Wolff in Kopen- Iiagen, veröffentlicht in dieser Monatsschrift, 1872, S. 336. Monatsschrift, 61. Jahrgang. ל

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