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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 4 · p. Seite 456

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 4
Article
Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten
Date
1914-01-01
Page
Seite 456 (sequence 3)
Language
German
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456 Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. Einreden«. Die Papiere waren in einer »Kiste«, vermutlich dem gleichen eisernen Kasten1 * *), welcher sich im Sitzungszimmer des Konsistoriums befunden hatte, aufbewahrt. Heinemann, der bereits am 27. April 1814 nach Berlin abgereist zu sein scheint, bat den ebenfalls dort befindlichen Jacobsohn am 15. Februar 1815 brieflich, über den von Steinhardt Heinemanns Frau ausgehändigten Schlüssel verfügen zu wollen. Er hat dem Präsidenten, wie er Jacobsohn noch immer nennt, wiederholt in der Sache geschrieben, ohne Antwort zu erhalten*). Auch dieses Schreiben scheint erfolglos geblieben zu sein. Auf Veranlassung Heinemanns übernimmt der Landschreiber A. H. Schloß8) die Vermittlung zwischen ihm und Bensa. Letzterer ist bereit, in der Angelegenheit entgegen zu kommen. Heinemann solle nur die Quittung schreiben4). Die Herren Korporationsvorsteher sollten sich indessen noch lange nicht des Besitzes der kostbaren Kiste erfreuen. »Aus Freundschaft« für Heinemann hatten Gebrüder Wallach in Cassel die Kiste in Verwahrung genommen, jedenfalls vor der Abreise Heinemanns 1814, aber deshalb mit den Landschaftsvorstehern, welche solche fordern, Unannehmlichkeit bekommen. Sie bitten Heinemann deshalb, anderweitig über die Kiste zu disponieren5 * *). Heinemann war in Berlin damit beschäftigt, sich eine neue Existenz zu gründen5). Am 10. September נ) Vgl. oben S. 356 und 186. ») Nr. 7. s) Oben S. 82, 455. 4) Nr. 9. Jüdisch-deutsches Schreiben überschrieben: Herr Rat, unterschrieben: Schloß; datiert vom 10. Mai 1815. Beigefügt war wohl diesem Schreiben des Landschreibers an H. die Bescheinigung, >2 Aktenstücke betr. Schuldenbezahlung von 14500 Thlr. an den vormaligen Königvon Westphalen und das Geismarsche Legat betreifend« von Registrator Berlin (vgl. oben S. 85) vor dessen Abreise erhalten za haben. Datiert ist diese Bescheinigung vom 11. Mai 1815. Nr. II. «) Oben S. 194 ff.

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