Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 3 · p. Seite 362

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 3
Article
Nachbemerkung des Herausgebers [Nachricht] / Brann, Marcus
Date
1913-01-01
Page
Seite 362 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2829132-2829851-2829855--40490-2892323
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

362 Die Familie Teomim. 6. S. 348. Josua Feiwelmann (Nr. 5) ist m. E. zweifellos mit Chiskia Josua Feiwel (Nr. 4) identisch. Eine Approbation eines Josua Feiwelmann finde ich in keinem der mir vorliegenden Exemplare, wohl aber eine gereimte Vorrede des Sohnes Josua von mittelmäßiger Güte in der ed. Amsterdam 1670. Eine solche von 1770 kenne ich nicht. In der ed. Hanau 1712, die ich besitze, steht nichts davon, 7. S. 349, Nr. V. Das פנים מסבירות V möchte ich eher für eine Abhdlg. des Sohnes Chajjim Jona halten. Wie übrigens eine glaub־ würdig bezeugte Überlieferung versichert, hat R. Chisk. Jos. Feiwel seinen Sohn Ch. Jonah überlebt. Überdies teilt jetzt gerade Wetstein (Eschkol VII, 223) eine vom Vater an Do. (3. Tischri 491 =14 (־.Sept.1730 unterschriebene Urkunde mit. Die von Kaufmann in der MS. 1898, S. 327, Anni. 1 zitierte Notiz aus dem Krotoschiner Totenbuch kann, wie der Zusammenhang a. a. Ö. ergibt, vor dem 23. November 1735, dem Todestage der Freudei b. R. Saul (8. Kislew 496), nicht niedergeschrieben sein. 8. Das. V, 2. Arjeh Löb war Rabbiner in Krzeszow (קרעשוב), nicht Rzezow (רישא)♦ Sein Sohn Josef war in Posen nicht Rabbiner, sondern Darschan und ר״י. Es muß a. a. O. natürlich »Enkelin« (statt Enkel) heißen. 9. S. 350, Abs. l. Die Stadt, in der R. Ch. Halberstam Rabbiner war, heißt Sandec. 10. S. 352. Joseph Jonas Fränckel war zweimal verheiratet, zuerst mit Treine, st. (15. Siwan 533 5«6 (־. Juni 1773 (Grabschrift 3248), und dann mit Vögele, st. (8. Tischri 534 =) 25. Sept. 1773 (Grabschrift 3247). Sein erster Schwiegervater war R. Samuel יאריאוויטץ (= dzierzawca, Generalpächter), vgl. meine Gesch. des jiidisch-theol. Seminars, S. 9, Antn. 2. »Serwatzer« ist offenbar ein verderbtes Jargonwort. 11. Zu S. 352. Amn. 1 ist ferner zu vergleichen Dembit2er II, 32 b. 33 b. 78 b. 12. S. 353, Aura. 2. Die fünfte Tochter Josef Jonas Fränckels erwähne ich in meiner Abhandlung »Die schlesische Judenschaft vor und nach dem Edikt vom 11. März 1812c, S. 40, Anm. 3. Vgl. meine Bemerkungen daselbst. 13. S. 354. Die Druckjahre und Druckorte der Bücher Joseph Theomims sind nach Renjakob mannichfach zu berichtigen. 14. S. 355, Nr. XI. Dieser Lobsenser Rabbiner Samuel Theomim war der dritte Sohn des V* (S. 349) genannten Joseph Theomim und gehört dorthin. Samuels Enkel, R. josua Feiwel, Dajjan in Chodziesen (jetzt Koltnar i. P.), hatte einen Sohn Mose David Frankel, der in Breslau gestorben ist.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.