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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1911-01-01 · Heft 6 · p. Seite 757

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
55 (1911)
Issue
Heft 6
Article
Neunter Jahresbericht der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums [Nachricht]
Date
1911-01-01
Page
Seite 757 (sequence 6)
Language
German
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Protokolle. 757; Wir werden das Abonnement auf die Zeitschrift für hebräische Bibliographie für alle bisherigen Besteller erneuern. Der Betrag hier״ für ist baldigst mit 5,10 M. an Herrn Dr. N. M. Nathan, Berlin Nr. 24, Große Hamburgerstr. 29, Postscheckkonto Berlin 11776, einzuzahlen, andernfalls er im Januar 1912 durch Postnachnahme er״ hoben wird. Beitrittserklärungen und Mitteilungen von Wohnungsveränderungen sind gleichfalls nur an Herrn Dr. N. M. Nathan zu richten. Es ist kein leeres Wort, wenn wir am Schlüsse dieses Berichtes den Dank an unsere Mitglieder und Vertrauensmänner, die unser Werk durch persönliche Teilnahme und Anwerbung neuer Mitglieder verständnisvoll unterstützen, wiederholen. Der Unterzeichnete Vorstand erblickt in dieser Unterstützung eine Anerkennung der oft sehr mühevollen und arbeitsreichen Verwaltung einer so weitverzweigten Organisation, wie es unsere Gesellschaft ist. Aber wir machen auch die für uns überaus erfreuliche Beobachtung, daß unsere Tätigkeit nicht ohne Erfolg geblieben ist. Das offenbart sich nicht nur in dem äußeren Erstarken der Gesellschaft und dem Anwachsen ihrer Mit״ gliederzall], sondern auch in dem zunehmenden Verständnis für das Judentum und seine Wissenschaft in jüdischen und nichtjüdischen Kreisen, und besonders die von unserer Gesellschaft herausgegebenen Werke haben in Fachkreisen wie im gebildeten Publikum wegen ihrer Gediegenheit und ihres wissenschaftlichen Charakters rückhaitlose Anerkennung gefunden und bilden, je weniger sie dies sein־ wollen, um so mehr die trefflichste Apologetik des Judentums und) seiner Lehre. Aus dieser Erkenntnis erwächst aber für alle unsere Mitglieder die Verpflichtung, sich weiter in den Dienst unserer Ge- Seilschaft zu stellen, ihr neue Mitglieder zuzuführen. Nach einem alten Worte unserer Weisen ist die Förderung der Wissenschaft eine der vornehmsten Pflichten, die das Judentum seinen Bekennern auf«־ erlegt. Berlin, im November 1911. Philippson. Guttmann. Bloch, II. Protokoll über die Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderusg dar Wissenschaft des Judentums am Mittwoch, den 3. Januar 1912, vormittags 10 Uhr, im Büro des. D. J. G. B., Berlin W., Steglitzerstraße 35 I. Anwesend die Herren: Baneth, Bloch, Brann, Cohen* Elbogen, Guttmann, Kalischer, Maybaum, Philippson, Porges, Poznahski, Rosenthal, Sobernheim, Weisse, Werner, Nathan.

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