Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 55 (1911)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Namen der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1400
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 608 (sequence 9)
- Language
- German
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608. Die iNgi^en der; ßThnkfurJer Juden 6נ$ zum Jahre 14t)0: OcHa1•); Oswald (1848 in dem Gerichtsbuch dieses Jahres): Peter, Jude von Mainz (1341—1344)2 *) Salman, auch bei Christen in Frankfurt sehr häutig; ein Salman ist 1317 Fährmann (iBphmer-Lau; I!I, S. 69 Salipan yectpr), ein an!dej;er Richter zu Mainz; so hieß auch ein Haus, zijux?Salman.8), uijd ein Gäßchen in der Schnurgasse SaJmm?Sg$ßGhen. Salman, ist; bei Christen auch aj$ Vorname: beliebt, so Salman Clobelauchs Selkeid, bei Juden auch als Frauenname, bei Christen, dagegen aljs. M8#:ne.sname, so. Henne Selekeid, Henkin, gener Selekeid4 * * *) Seckelin, in Frankfurt vereinzelt bei Juden, so Seckelin de Dy.pb.urgi, Ger.. 139$, sonst, bei Christen. Der jüdische Name, stimmt yqn Isaac,, der christjiiche von; s,ack Seljgmao, Sehr häufig bei. Juden, dppjh vereinzelt auch bei Christen, so Jhhan Selig-man. de Sigen Suzman, bei! Christen: als Vorname, so Suzeman Humpelo Wolff Wolffelin, Wolffechin. Die einzelnen Namen erfreuten sich naturgemäß verschiedener Beliebtheit. So sind vertreten: Samuel mit seinen zahlreichen Namensabwandlungen annähernd 46mal; ihm nächst kommt Mose 45mal (sein Bruder Aaron dagegen nur 2 mal), Jakob 37, l§a.ak -37, Abraham 32, JAseph 32, Salman, 32,; Gumprecht 2ß, 1) Försietnann, S. 1174. 2) .In d.£n Gerichtsbüchern dieser Jahre. Ober das Vorkommen dieses Namens bei den Juden, s. Znnz a. a. O. S. 34. 8) Später verstümmelt zum SaLmen,,s. Battonn 111,6, So ist auch der im Rechenbuch 1377, fol. 67 b erwähnte Salman, Christ. Kriegk hält ihn mit Unrecht für einen Juden und damit ywjrd auch seine Auslegung des Wortes »selig« (Frankf. Bürgerzw. S. 432) hinfällig. *) Gerichtsb. XX, 30 und IV, 146.