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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 4 · p. Seite 470

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 4
Article
Die Reichssteuern der deutschen Judengemeinden von ihren Anfängen bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts
Date
1910-01-01
Page
Seite 470 (sequence 9)
Language
German
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470 Die Reichssteuern der deutschen Judengemeinden von Reichsarchiv befindliche Register (Tomus privilegiorum 25) war mir leider nicht möglich. 4. Karl IV. überläßt dem Herzog Rudolf von Sachsen für dieses Jahr den Guldenpfennig, den ihm die Juden zu Rothenburg jährlich geben müssen. — 1347 Nov. 25. Nürnberg. Wir Karl von gots gnaden Römischer kunig ze allen Zeiten merer des reichs und kunig ze Beheim bekennen offenlich mit disem brief, das wir dem hochgeborn Rudolf, hertzogen zu Sachsen, unserm lieben oeheim und fürsten, durch getreweu dinst und liebe, di er zu uns und dem reich steticklichen treyt und hat, geben unsern und des riechs guldin pfenning, den uns die juden zu Rotemburg, unsir kamerknecht, ierlich schuldick sein zu geben, von ym ufzuheben und in zunemen dicz jars, und wann die vorgenanten juden dem egenanten unserm oeheim gegeben haben den vorgenanten guldin pfennig, so sagen und lazzen wir sie und irrn icklichan besundir von uns und des reichs wegen des selben pfennings ledik und los von disem ja r mit urchund dicz brifs, der geben ist zu Nurenberg noch crists gepur t drewzenhundert iar dar nach in dem sibenundvirezigsteu iar an saut Katliereyn tag, in dem andern jar unsirer reiche. Orig., Reichsarchiv zu München. Thronsiegel Karls IV. an schma em Pergamentstreifen. Reg.: B.-H., Reg. Karl nr. 6485. 0. Karl IV. verpfändet dem Bischof Friedrich von Barn״ berg auf 6 Jahre je 1000 Pfd. H. von der Jahressteuer der Nürnberger Juden. — 1348 Aug. 30. Prag. Wir Karl von gots gnaden Römischer kunig zue allen Zeiten etc. veriehen unde tuen kunt etc,, das wir haben angesehen getreweu, willigen und steten dinst, den der erwirdig Fridrich byschof ze Bamberg, unser über andechtiger, uns und dem heiligen Römischen reiche oft unverdrozzenlich getan hat und noch tuen sol unde mag in kunftigen Zeiten. Darumb bescheiden und geben wir ym auf den juden zue Nueremberg, unsern kamerknehten, von den zweytausent pfunden haiier, die sie uns in1) unser kamer zue jerlicher stewr geben und gelten sullen, tausent pfunt haiier, daz er und von seinen wegen, wem er daz bevilt, diseiben tausent pfunt von disem hewtigen tag 1) Vorlage: *von«, zweifellos Schreibfehler,

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