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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 4 · p. 400

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 4
Article
Das aramäische Zahlwort im babylonischen Talmud
Date
1910-01-01
Page
400 (sequence 1)
Language
German
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Das aramäische Zahlwort im babylonischen Talmnd. Von J. Rosenberg־. Vorbemerkungen. Der sprachlichen Untersuchung des Zahlwortes im Talmud stellen sich doppelte Schwierigkeiten entgegen. Denn liegt der Talmudtext schon an und für sich sehr im Argen, so kommt bei den Zahlwörtern noch der Umstand hinzu, daß man die Zahlen häufig durch Zahlbuchstaben ausdrückte, die dann wieder von späteren Abschreibern in Wörter umgesetzt wurden. Wir finden daher häufig hebräisehe Bildungen in ganz aramäischen Stücken und umgekehrt. So ist die Endung ים bei den Zehnern auf Kosten der unbedachtsamen Abschreiber zu setzen, und auch die ganz vereinzelten Status constractus - Formen sind hebräische Nachbildungen. Auch viele Verwechselungen zwischen den männlichen und weiblichen Zahlwörtern dürften auf die Ungenauigkeit der Abschreiber zurückzuführen sein, wenn man auch, wie aus Gitt. 62 b hervorgeht, schon in der talmudischen Zeit nicht immer genau beim sprachlichen Ge* schlecht unterschieden haben mag. Bei meinen Untersuchungen habe ich vornehmlich die Talmudausgabe, Berlin 1862 benutzt, und da, wo es vorhanden ist, das Variantenverzeichnis von Rabbinowicz verglichen. I. Grundzahlen. Masculin fo r m e n: Femininformen: 1) חד Keth. 14 a, öfter auch חדא Chull. 141b. יומא חדא .הדא Kidd. 81b; חדא זימנא Kidd. llb; חדא כרעא Bab. bathr. 73 b1). ') Daß wir hier nicht eine Femininform vor uns haben, zeigt

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