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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 6 · p. Seite 677

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 6
Article
Vorarbeiten zur "Germania Judaica" II.
Date
1909-01-01
Page
Seite 677 (sequence 2)
Language
German
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Vorarbeiten zur »Germania judaica.« II, 677 Anmerkungen. *) Grünhagen, Reg. 293, S. 153 L Aronius, Reg. 436 ‘S. 192 f. Die Bestimmung lautet: »a muliere et servo, si ad vendendum ducuntur scotum argenti, tantumdem de judeo transeunte, licet ad vendendum non ducuntur«. Brann S. 7 f. 2) Stobbe, O., Die Juden in Deutschland während des Mittel״ alters, S. 40 f. 216־ Klein-Tinz (poln. Tinech). Bibliographie. Häusler, W., Urkundensammlung zur Geschichte des Fürstentums Oels. Breslau, 1883, 4. — Grünhagen, C, Regesten zur schlesischen Geschichte, Teil I, 2. Aufl., Breslau, 1894, 4. — Brann, M-, Geschichte der Juden in Schlesien L, Breslau, 1896, 8. Klem-Tiiiz ist ein Dorf südwestlich von Breslau. Um das Jahr 1150 waren Juden Besitzer der Ortschaft1). Die Notiz ist die erste beglaubigte Nachricht über die Anwesenheit von Juden in Schlesien. M. Brann. Amnerkussgen. 0 »Viliam Tinech emit comes Petrus a Judeis et dedit sancte Marie periinencia ad in 0 nt ein« heißt es in dem von Häusler (S. 10, Nr. 5, Anm.) mitgeteilten Urkundenfragment. Da Peter Wlast (Grün״ hagen, Geschichte Schlesiens I, 30) am 22. April 1153 (Grünhagen, Reg. S. 37) gestorben ist, mußte wie im Text datiert werden. Vgh Brann S. 5, Anm. 2 11. 3. Wysciiehrad (öech. Wy§ehrad, lat. Wissegrad), jetzt südlicher Stadtteil von Prag. Bibliographie. Lippert, J0 Die Wyschehradfrage (Mitteilungen des Vereins für Gesch. d. Deutsch, in Böhm. 1894 S. 213 ff. — Schottky, J. M., Prag, wie es war und wie es ist (Prag, 1831). — PaUuky) F., Geschichte von Böhmen (Prag, 1836—1864). — Tomek, W. W., Geschichte der St. Prag, I deutsch (Prag, 1856). — Bach■ mann, Geschichte Böhmens (Gotha. 1899). Von den ältesten Seiten bis 1238. In den alten böhmischen Sagen erscheint W. als der älteste fürstliche Sitz und als religiöser wie auch politischer Mittelpunkt des Landes1). Die Geschichte jedoch nennt es um das Jahr 1000 als festen Platz zum ersten Mal. Eine größere Bedeutung er-

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