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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 600

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 5
Article
Vorarbeiten zur "Germania Judaica" II.
Date
1909-01-01
Page
Seite 600 (sequence 12)
Language
German
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600 Vorarbeiten zur »Germania judaica«. II. Dembitzer188) bestreitet die Identität unseres B. b. Isaak mit dem Verfasser des S. ha-Terumäh. Groß189) sucht diese Ansicht näher zu begründen. Allein Semag, Verbote N. lll, S. 39b, muß jeden Zweifel ausschließen. Denn die längere Auseinandersetzung, die wörtlich dem S. ha-Terumah N. 106 entnommen ist, schließt mit den Worten: ועוד האריך ר״י בתשובתו 190להרב רבינו ברוך מויגנשפורק). Außer diesem berühmten Werke hat R. B. b. Isak Tosäfot zu mehreren Talmudtraktaten verfaßt, und zwar zu Kidduschin, Nasir, B. kamma, B. mezia, B. batra, Sebachim, Tamid. A. Epstein hat in seiner bekannten Gründlichkeit nachgewiesen, daß der, dem RABD fälschlich beigelegte Kommentar zu Tamid von R. B. b. Isaak herrührt. Nach seiner Vermutung wäre auch der Kommentar zum Sifra cod. München N. 59 demselben zuzuschreiben. In beiden Schriften bezeichnet der Verf. R. Samuel b. Kalbnymos hä-Chassid als seinen Lehrer, dessen Kommentare und mündliehe Überlieferungen häufig angeführt werden. — Aus MÖrdechäi zu Chullin § 620 schließt Epstein, daß R. B. b. Isak auch Tösafot zu Chullin verfaßt habe. Die daselbst angeführten Stellen von ר״ב sind jedoch dem S. ha-Chochmah entnotnmen, das allerdings vom anonymen שם הגדולים irrtümlich unserem R. B. b. Isak aus Regiansburg beigelegt wird. — Nachdem Berichte des R.Samuel Algasi in seinem chronologischen Schriftchen Toledoth Adam, kam R. B. b. Isaak auf seiner Reise nach Palästina im Jahre 1237 nach Candia191). 11. R. Ephraiin b. Ephraim ha-Gibbor, von dem Erklärurigen zum Talmud angeführt werden192), wird als Lehrer des R. Moses Saltman, einzigen Sohnes des R. Jehuda ha- Chäsid, bezeichnet198). 12. R. Jehuda ha-C h a s i ä (der Fromme) b. Samuel b. kälÖnymos b. Isak b. Eleäsar ha-Gadol. Jehuda ist in Speyer194) geboren und erzogen. Sbin Vater R. Samuel gehörte zu den hervorragendsten Gelehrten seiner Zeit195). Die Legende berichtbt, daß Jehuda bis zu seinem 18. Lebensjahre noch unwissend gewesen und seine Zeit mit Bogenschießen ver-

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