Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 51 (1907)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Mathematik bei den Juden
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 13)
- Language
- German
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236 Mathematik bei den Jaden (1551—1840). g glieder die Käufer seiner hebräischen Schriften und Ausgaben waren. Er edirte 1851 das ס׳ העבור von Abraham b. Chijja (s. d 26). — Zeitlin citirt über F. המגיד, Lyck 1872 S. 530 und בית אוצר הספרות I, 22—24. Zu den ersten Mathematikern des Jahrhunderts zählt man Leopold Kronecker, geb. in Liegnitz 7. Dezember 1823, gest. in Berlin als Christ 29. Dez. 1891. Über ihn wurde verschiedentlich berichtet, wie ich unter And. hörte in Wiedemanns Annalen Bd. 45 S. 595—617, in Naturwiss. Wochenschrift Bd. 8 S. 590—3, Compte rendu Bd. 114, p. 19—25. Ich entnehme das Nachfolgende der Oedenkrede von H. Weber in Göttingen, im II. Jahresbericht der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 1891/2 (Berlin 1893) S. 5—31 mit Benützung der Vita in der unten zu erwähnenden Dissertation. Sein Vater, Isidor P r a u s n i t z e r, ein philosophisch gebildeter Mann, ließ den Sohn an dem christlichen Religionsunterricht des Conrectors Werner in der Vorschule, teilnehmen, »wovon er stets mit Begeisterung sprach« (Weber S. 6). Kr. selbst trieb ebenfalls auf der Berliner Universität auch Philosophie und zeigte sich auch in praktischen Dingen als erfahrener Mann. Er heiratete seine liebenswürdige Cousine Fanny Prausnitzer, mit der er in glücklicher Ehe lebte. Zwischen 1845—53 veröffentlichte er Nichts. 1853 berichtete über ihn Dirichlet an die Berliner Akademie, als deren Mitglied (seit 1861) er auch Vorlesungen an der Universität für Fortgeschrittene hielt. Dort schloßen 4 »der ersten Vertreter der Mathematik in Deutschland« einen engen Freundschaftsbund, jene beiden nebst Weierstraß und Borchardt Über Kr. Bedeutung für die Entwicklung der Algebra und Zahlentheorien im Verhältnis zu Abel, kann ich nur auf Weber (S. 13 ff.) verweisen. Eine Berufung nach Oöttingen (1868) lehnte Kr. ab. Seine Kinder ließ er als Christen erziehen, er selbst