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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 2 · p. Seite 226

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 2
Article
Mathematik bei den Juden
Date
1907-01-01
Page
Seite 226 (sequence 3)
Language
German
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226 Mathematik bei den Juden (1551—1840). seinem Tode, zum letzten Mal besuchte, gab mir der Neunzigjährige mit gewohnter Frische und unerschütterter Oedächtniskraft zuverlässige Auskünfte über die verschiedensten wissenschaftlichen Fragen, die ich auf dem Herzen hatte, und brachte, munter und schaffensfreudig wie ein Jüngling, seine eigenen manigfachen Monita und Desideria vor. Mit Genugtuung zeigte er mir die ersten Aushängebogen seiner gesammelten Schriften und stellte mir zu meiner Freude eine neue Abhandlung über jüdische Alchymisten für die MS. in Aussicht, sobald die Studie über die »Mathematik bei den Juden« im Druck beendet sein werde. Die erste Arbeit, die er in der »neuen Folge« der MS. erscheinen ließ,, nannte er »Endnoten« zu seinen »Hebräischen Übersetzungen des Mittelalters«. Damals eben schrieb er die »aligemeinenen Bemerkungen«, die er diesem Buche vorausschickte, und an deren Ende wir lesen: »Der Abschied von diesem Buche, welches die größere Hälfte eines langen Lebens in Anspruch genommen hat, ist gewissermaßen ein Abschied vom Leben selbst, und jedes Ende ermahnt uns daran, wie wenig der Einzelne der Gesamtheit gegenüber ist.« Wir aber dürfen bekennen, daß so gar wenig dieser Einzelne in unserer Gesamtheit nicht gewesen ist. Die Dienste, die er der Wissenschaft geleistet hat, haben ihm ein unvergängliches Andenken gesichert. M. Brann. 105 Z. 8: Salomo Sachs, Astronom und k. Baumeister in Berlin, verfaßte mehrere mathem. Schriften. Bei Fürst,HI, 191—3 ist die älteste: Versuch, algebraische Aufgaben vom 1. Grade mit 1 und 2 unbekannten Größen ohne Algebra aufzulösen, Berlin 1799; die jüngste Schrift ist nicht methematisch sondern: »Der Glaube meiner Väter«, Berlin 1851. Im Alter von 70 Jahren verfaßte er: »Mein fünfzigjähriges Dienstleben und literarisches Wirken. Ein tatsächlicher Beitrag zur Frage: Sind die Juden zum Staats-

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