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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 2 · p. Seite 216

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 2
Article
Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Braunschweig während des 15. und 16. Jahrhunderts
Date
1907-01-01
Page
Seite 216 (sequence 3)
Language
German
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216 Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Braunschweig. betreffs des Nachlasses der Hanneken, der Mutter Josephs, die nach dem Tode ihres ersten Mannes jenen Isak geheiratet hatte, verhandelt. Bereits vorher hatte Josef vor einem. 'jüdischen Gerichtshöfe (de meistere in •der, yod.descheit) zu Braunschweig in dieser Erbstreitigkeit seine Erklärung abgegeben, daß er Isak »van aller änsprake losläte..«; Die Aufzeichnung (Nr. 29, S. 22 ff. mit der Überschrift »Jüdischer Rechtshandel«), der sich eine deutsche Übersetzung der in »yodescher scrift« aufgenommenen Erklärung Josephs anreiht, sei im nachstehenden wiedergegeben: Na Christi ghebort unses heren MCCCC jar in dem ses^ undedritiighesten jare des vrydages na unser leven vruwen daghe assumpcionis qwemen vor de yodescheit, dar de sulve ypdescheit vor orer Synagogen to Brunswig vorbodet unde to sampte weren, Joseph Moyses sone de y o d d e up ene sijd, unde Ysaac Mordicheis sone de yodde upp ander sijd umme ore schel1) unde gebreck, dat de sulven twe yodden under enandern hadden, daü der yodescheit dosulves dar vortalt unde utgesproken wart in desser wijs, dat de vorbenomde Joseph beschuldighe unde beclaghede den ergescreven Ysaac umme alsodanne nagelatene gudere, de ome van Hanneken d er yö des c he n, syner moder, alse an oren neghesten rechten erven varstoryen unde vorollen weren., der sijk Ysaac underwunden hedde, alse he desulyen Hanneken des 15.Jahrh. einigen unter dem Schutze des Rates (zu Braunschweig) stehenden Juden gehörte: 1353 und 1378 Isaacke, 1414 Mordechey, 1442 wird es >dat steinhus, dat Mordechais, des jodden gewesen hadde« genannt«. Nach dem hier erwähnten Isak wurde Mordechais in obiger Urkunde verzeichneter Sohn genannt. Ein »Ysak yan Bruns.r wik« wird von Doebner, Hildesheimer Stadtrechnungen I (Urkundenbuch der Stadt Hildesheiin, V. Bd.), S. 164 namhaft ge;macht, der ,als. »Census Michaelis« im Jahre 1398 dem Hildesheimer Rate 2/ג f zahlte. .ך ■־.־ fi!) Mishelligkeit, Streit, Klage, Beschwerde, s. Lübben af a. O. S. 323. ... . ’ :/ ל־ V. ־

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