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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 5 · p. Seite 577

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 5
Article
Geschichte der Familie Wallisch
Date
1905-01-01
Page
Seite 577 (sequence 7)
Language
German
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Geschichte der Familie Wallich. 577 er gehört. Vielleicht ist er ein Nachkomme der Frankfurter oder Koblenzer Ärztefamilie. Er ist 1863 zu Marseille geboren und hat an Schriften veröffentlicht: »De la pneumonie pendant la grossesse etc.« Paris, Steinheil, 1889, und 1891 ebenfalls bei Steinheil noch einige andere Sachen. Mit diesen hier behandelten Familien darf nicht in Zusammenhang gebracht werden eine Familie Wallich, die aus Thüringen stammt und germanischer Abkunft ist. Es werden als Angehörige dieser Familie genannt: Johann Ulrich Wallich geb. 1626, Kgl. schwedischer Sekretarius, Justizrat zu Stade, gestorb. 1673. Georg Tobias Wallich Arzt, von ihm existieren 2 Schriften: »De maniaexphiltro« Jenae 1670. »De lienteria.« Jenae 1670. Johann Christian, des vorigen Sohn, 1686 zu Salzungen geboren, studierte 1707—13 in Jena Medizin. Christian Daniel; von ihm: »Die seligen Bemühungen Jesu um die Seele.« Eisenach 1750. Ludwig Ulrich Wallich; er schrieb: »Abriss der Reformationsgeschichte Lüneburgs etc.« Lüneburg 1831. Nicht jüdischer Abkunft ist auch eine Familie Walch, welche aus Schlesien stammt und nichts mit unseren Wallichs zu tun hat. Wenn wir von hier aus noch einmal das Ganze überschauen, so müssen wir es bedauern, dass es nicht möglich ist, den vollständigen Stammbaum der Familie herzustellen, da sich der Zusammenhang der einzelnen Zweigfamilien in den verschiedenen Städten nicht mit Sicherheit feststellen lässt. Nicht ausgeschlossen und darum zu hoffen ist jedoch, dass aus dem vielen noch unveröffentlichten handschriftlichen 'Material, auch ,diese Lücken einst ausgefüllt werden. Und ich meine, 'fe's ist keifte -gänz ‘üftftütie Monatsschrift, 49. Jahrgang:. 37

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