Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Mathematik bei den Juden (1551 - 1840)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 300 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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■p״l י 300 ]Mathematik bei den Süden (1551—1840). Von Moritz Steinschneider. (Fortsetzung). Nachtrag. Unkorrigierte Stellen, welche die Interpunktion betreffen, übergehend, notiere ich nur, dass S. 195 Z. 10 v. u. die Parenthese nach »lies« zu streichen und Z. 8 v. u. 641 für 644 zu lesen ist. — Den Namen Liwa korrigiert für Lewa, S. 193, 195 (auch S. 184, 185) beruht nach meiner Ansicht auf einer irrtümlichen Umschrei־ bung von ליווא, welches identisch ist mit ליב (von polnischen Juden Leib oder Laib ausgesprochen), vgl. meine Anzeige von R. Kleinpaul, Menschen- und Völkernamen, Leipzig 1885, in »Literar. Merkur« vom 31. August 1885, S. 306 ■ so viel ich weiss, sagt niemand »Rabbi Lib«, wohl aber Leb, Loeb, Löw Löwe, ein Begleitnamen eines jeden Jehuda, infolge des Segens Jakob’s (Gen. 49,9), daher hebräisch לביא ,אריה, arabisch עבאס, und türkisch Arslan; in romanischen Sprachen: Leo, Leon, Leone, Leao, Lione, Lionello (CB. Introd. p. XXIV, A. 21; Jew. Quart. XI, 332 u. 498, XIII, 473). Der »hoche« Rabbi R. Leb« heisst bei K. Lieben, 1856 גל עד hebr. S. 21 n. 53 in der Ueberschrift מהו״ר ליווא, die Grabschrift selbst beginnt גור אריה יהודה, im Index S. XI »R. Löwe«, so schreibt auch Zunz; im Cat. Bodl. p. 1620 ist das Schlagwort Lewa (vgl. auch ליווא zu Trakt. נדה cir. 1600, Suppl. zu p. 263) aus verschiedenen Gründen gewählt. — Uebrigens finde ich oben S. 188, 191 Löw und Löb schwerlich aus besonderen Gründen unterschieden. (S. unten S. 314.) Zu Seite 193 trage ich folgendes nach: Professor Giuseppe Jare, im Artikel ״La Chiriofisionomia de Äbramo Colorni (Rivista 1905 p. 25—28), gibt eine Notiz über ein ms. in seinem Besitz und teilt einen Brief von Garzoni