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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 2 · p. Seite 230

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 2
Article
Eine archivalische Informationsreise
Date
1905-01-01
Page
Seite 230 (sequence 22)
Language
German
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IRI
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230 Eine archivalische Informationsreise. 2. Protokollbuch und Kassenbuch mit Bezug auf denselben Friedhof, beginnend 1786, hebräisch und jüdischdeutsch. 3. Denselben Friedhof betreffende Kassenbücher bis in die jüngste Zeit. 4. Ein Mohelbuch aus dem 18. Jahrhundert; beginnt 1783. (Eigentum des Fierrn Dr. O.) 5. Eine Anzahl von Wimpeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert. 6. Ausführliche Auszüge aus den Metzer Memorbüchern1). Stuttgart. An der Spitze der Verwaltung der jüdischen Angelegenheiten in Würtemberg steht die Israelitische Oberkirchenbehörde. Diese Staatsbehörde besitzt ihre eigenen Akten in Sachen, die ganze Judenschaft Würtembergs betreffend2). Die Akten des Stadtrabbinats Stuttgart und des Kirchvorsteheramtes Stuttgart befinden sich in zwei getrennten, geordneten Registraturen im Sitzungssaale des Kirchvorsteheramtes, beide alphabetisch nach Gruppen geordnet. Die Akten des Stadtrabbinats betreffen Angelegenheiten der Seelsorge, Synagoge, Schule, Ritualien, ג) Laut Mitteilung des Herrn Dr. Ginsburger, besitzt die Gemein de Mutzig Gerichtsprotokolle des dortigen Rabbinatsgerichtes aus dem 18. Jahrhundert, nicht vollständig. 2) Die Angelegenheiten der Israeliten in Würtemberg wurden geordnet durch das Grundgesetz vom 25. April 1828, die Gesetze vom 14. Juni 1828, vom 30. Juli und 27. Oktober 1831, die Gottesdienst- Ordnung für die Synagogen des Königreiches Würtemberg v. J. 1838, die Verfügung des Ministers des Innern, betr. die Prüfungen; der Rabbinatskandidaten, vom 31. Januar 1834. Siehe Anhang zur Prof. Reycher’schen Gesetzessammlung: Samlung der würtembergischen Gesetze in Betreff der Israeliten, von F. F. Mayer, Tübingen, bei Fues, 1847,

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