Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 48 (1904)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1904)
- Article
- Protokoll der Ausschuss-Sitzung der "Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums"
- Date
- 1904-11-01
- Page
- Seite 751 (sequence 1)
- Language
- German
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751 Protokoll der Ausschuss-Sitzung der Gesellschaft zur porderung der Wissenschaft des 3udentums.“ Breslau, den 31. Oktober 1904. Anwesend: Bac he r, Budapest. Bloch, Posen. Br an n, Breslau. Güdemann, Wien. Gutttmann, Breslau. Karpeles, Berlin. Krön er, Stuttgart. Lucas, Glogau. Phi־׳ 1 i pp s o 11, Berlin. Posnanski, Pilsen. Simonsen Kopenhagen. Steckeimacher, Mannheim. Vo gelstein, Stettin. Entschuldigt: Cohen, Marburg. Geiger, Berlin. May bäum, Berlin. Weisse, Berlin. Werner, München. Die Versammlung wurde um 10 Uhr vormittags im Sitzungszimmer der Synagogen-Gemeinde eröffnet. Nach den begrüssenden Worten des Herrn Dr. Guttmann, Breslau, erheben sich die Anwesenden zu Ehren des Herrn Vorsitzenden Professor Dr. Philipp son von ihren Sitzen. Sodann erstattet der Schriftführer Dr. Lucas, Bericht über die Ergebnisse der Propaganda und die Tätigkeit der Ge- Seilschaft. Am Anfang des Jahres wurde eine lebhafte Agitation zur Aufbringung der erforderlichen Geldmittel seitens des Vorstandes betrieben. Es fielen uns 10.000 Mk. zu, die der Vorsitzende als Betriebsfond der Gesellschaft verschaffte, ferner eine Apolant-Stiftung in Höhe von 7500 Mk. Die sonstigen Baareinnahmen erreichten die Höhe von 20.888,65 Mk. Die gesamten Ausgaben betrugen gegen 11.000 Mk. Dr. Lucas bittet, ihn im neuen Jahre wirksamer bei der Propaganda zu unterstützen. In seiner weiteren Tätigkeit hat der Vorstand: I. mit allen Autoren des Grundrisses die verabredeten Verträge abgeschlossen und den Verlags vertrag von der Firma Calvary 8c Co. in Berlin auf die Firma Veit 8c Co., Leipzig, übergehen lassen. Auf ein diesbezügliches Rundschreiben stimmten dem Vorgehen des Vorstandes alle Herren Autoren zu.