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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1902-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1902) · p. Seite 377

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
46 (1902)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1902)
Article
[Nachricht] / Elbogen, Ismar
Date
1902-07-01
Page
Seite 377 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Notizen. 377 betr. Band nach Babylonien geschickt, nicht aber selbst gebracht habe. Dies zur Steuer der Wahrheit. An der Sache selbst wird dadurch nichts geändert. Nach Qirqisani’s Bericht ist es fast unzweifelhaft, dass Jak. b. Efraim nicht einen Commentar zum Jerusch, geschrieben, sondern die fragliche Stelle in einer polemischen Schrift behandelt hat (Kaufm. Gedenkb. S. 171). II. Kalir. Ich benutze die Gelegenheit um zu bemerken, dass eine Notiz in derselben Schrift Qirqisani’s geeignet ist, das noch immer nicht gelichtete Geheimniss, das die Person des Piutfürsten Eleasar ha- Kalir umschwebt, einigermässen aufzuhellen. Dieselbe ist von Harkavy in seinem ״Studien und Mittheilungen“ über Saadja (V 108) bereits veröffentlicht, hat aber merkwürdiger Weise nicht die Beachtung gefunden, die sie verdiente, so dass noch im letzten Jahrzehnt Perles (Byzantin. Zeitschr. II, 582), Berliner (Gesch. d. Juden in Rom II, 15) und Bernfeld (Sachs, l)ie rel. Poesie d. Juden in Spanien II. Aui, S. 358) mehr oder minder gewagte Vermuthungen über Heimat und Zeitalter des Dichters aussprachen. Darum halte ich es für nicht überflüssig, die bebr. Uebersetzung der Stellen hier noch einmal zu gehen. Qirqisani I 18 lautet: והיה <ענ!) בקי מאד במאמרי הרבנים ולא נמצא ביניהם החולק על חכמתו, וספרו מן האיי ראש הישיבה1) כי הוא ואביו תרגמו ספר ענן משפת ארמית לעברית (לערבית?) ולא מצאו בו דכר מה שלא ידעו את מקורו בדברי הרבנים רה במה שאמר אודות הבכור ובמה שחלה בין הזרע הנזרע אצל ישראל ובין הנזרע אצל הנכרים. ולא ידעו איפוא לקה זאת עד כי מצאוהו בחזנות ינאי. (Hark. a. a. 0, 108, Graetz-Rabb, III, 503). Die zweite stelle 1339 sagt: אולם ענן אמר בזה מה שספרנו ממנו בראש החבור והוא מה שלקה מן חזנות ינאי והוא כיי אחד משניהם הוא מה שאמו נתעברה אצל הנכרים וילדתו אצלך (das.). Wenn demnach die Piutim Jannai’s um 750 bereits in Babylonien verbreitet waren und als autoritativ galten, kann der Verf., der sicher kein Babylonier war, nur in Palästina und nicht nach 700 geblüht haben; ist aber Kalir sein Schüler, so werden wir auch seine Heimat im heiligen Lande und seine Zeit nicht nach 730 anzusetzen haben. Dr. I. Elbogen. Besprechungen. i. Barth, Wurzeluntersuchungen zum hebräischen und aramäischen Lexkon. Leipzig, J. C. Hinriehs, IV. u. 61 SS. 1902, 8. Das vorliegende Werk bietet uns wieder eine köstliche Prueht der tiefein dringenden!Forschungen des Verfassers, der die semitische Sprachvergleichung schon wesentlich bereichert hat mit den ״Vergleichenden Studien“ in der ZDMG, der ״Nominalbildung in den Semitischen Sprachen״ und den ״Etymologischen Studien zum semitischen, besonders dem hebräischen Lexieon.“ Als Fortsetzung der letztgenannten Schrift und als auf den dort gewonnenen Resultaten fussend, ist auch die hier besprochene anzusehen. Es werden eine Anzahl hebräischer und aramäischer Wurzeln näher bestimmt, besonders durch Vergleichung mit dem Arabischen, mitunter auch dem Aethiopischen und Assyrischen, und hierbei ergiebt sich auch für manche bisher entweder missver- &tändlich aufgefasste oder gar nicht erkannte Stämme die richtige Bedeutung, was wiederum einen wesentlichen Gewinn für die B ib eie xe g e s 6 bedeutet, wie ihn uns auch in reichhaltigster Weise ג) Hai b. David, Gaon v. Pumbedita, 890/97, Graetz V3 S. 245.

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