Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 45 (1901)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 569 (sequence 4)
- Language
- German
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Besprechungen. 569 יזכור אלקי' נשמת :das Hannov. Memorb. S. (27a) folgende Eintragung זקן ונשוא פנים לו יד ושם בין תמימים צדיקים הגונים מקדמי ומחשכי־ בי כנישתא מעשרה ראשונים, נאה מקיים ונאה דורש בתורת ה׳ חפצו'מים ואישונים והי נתן חכמה לשלמה בקרב חכמים ונבונים מתק שפתיו יטעמו כצוף •דבש תמרים ורימונים ה״ה התורני הנכבד מוהר״ר שלמה המכונה זלמן גנז ז״ל בן כ״ה ישראל יוסף נתן והי /קח וישכב שלמה עם אבותיו ויקבר בשיבה טובה זקן ושבע ימים ושנים יום ב׳ כ״ת תמוז תקכ״ב לפ״ק תהא נפשו צרורה בצרור החיים העליונים עם נשמות הצדיקים הקדושים הצפונים שמזיו השכינה נהנים אמן: Im Keg. S. 80 ist irrtümlich Salomo Salman als Sohn des Salman Gans, des Sohnes des Israel Josef Nathan, bezeichnet; Grab: Reihe 23, Nr. 259. S. 252, sub Nr. 61 ist der Satz ״Der Druck war beendet am“ in dem mir vorliegenden Exemplar nicht weitergeführt. S. 281 (Note II). Nach Wolf, das jüd. Berlin u. s. w., S. 641 ist Isaak Daniel Itzig am 20. December 1750 geh. und am 7. Juli 1806 gest., Ereudenthal verzeichnet nur die Jahreszahlen. Desgleichen sind die Daten für Blümchen Itzig (S. 282, 9) nach Wolfs Angaben a. a, 0. S. 647 zu ergänzen, und zwar wurde Bl. am 1. Mai 1752 geb.; ihr Todesdatum ist 25. Mai 1814, Ereudenthal gibt 1757 als das Geburtsjahr für Fanny Itzig an (S. 283, 10), während Wolf a. a. 0. das Jahi 1758 als solches nennt. S. 286 ff. (Note 1Y). Ueber Jacob Reischer, vgl. auch ״Allgem. Deutsche Biogr. 28. Bd״ S. 117 f., woselbst Brüll über jenen Gelehrten, über seinen Sohn Simon, s. Enkel Nehemia und seinen Urenkel Salmon handelt. Schliesslich verfehle ich nicht zu bemerken, dass dem Verf., welcher den Lesern der Monatsschrift durch seine in diesen Blättern veröffentlichten Abhandlungen ״Die ersten Emancipationsbestrebungen der Juden in Breslau“ (37. Jahrg., 1893) und ״Zum Jubiläum des ersten Talmuddrucks in Deutschland“ (1898) rühmlichst bekannt ist, die vollste Anerkennung gebührt. Auch hier sei dem Forscher für das Ergebnis seiner Studien unser Dank gezollt. Wir hegen die Hoffnung, dass der Yerf. auch in seiner nunmehrigen umfangreicheren amtlichen Thätigkeit Müsse finden wird, uns bald wiederum durch eine literarische Grossleistung zu erfreuen. JBildesheim, 1901. Dr. Lewinsky. König, Eduard. Hebräisch und Semitisch. Prologomena und Grundlinien einer Geschichte der semitischen Sprachen nebst einem Excurs über die vorjosuanische Sprache Israels und die Pentateuchquelle PC. Berlin, Reuther & Reichard, 1901. YIII, 128 SS. in 8. Yorliegende Arbeit will, nach den Worten des Verfassers, eine Vorarbeit sein zu einer historischen Grammatik der semitischen Sprachen, d. h., sie will von einem gesicherten Punkte aus die wirkliche geschichtliche Reihenfolge dieser Sprachen aufzeigen. Es sind zwar zu einer solchen Grammatik schon von Vielen—besonders von Nöldeke — Bausteine geliefert, aber ihr Aufbau ist noch nicht unternommen worden und Prof. König will nun wenigstens die Vorarbeiten zu einem gewissen Abschluss bringen. Er ist auch wie Wenige dazu geeignet. Sein gross angelegtes ״Historisch-kritisches Lehrgebäude der hebräischen Sprache“1) erregt l) Dieses ״Lehrgebäude“ besteht ans drei sehr umfangreichen Bänden und zwar: Erste Hälfte: Lehre von der Schrift, der Aussprache, dem Pronomen und dem Verbum (Leipzig 1881; X u. 710 SS.); Zweit© Hälfte 1. Theü: Abschluss der specielien Formenlehre und generell©