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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 9 · p. Seite 430

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 9
Article
Das Landesrabbinat in Kremsier
Date
1899-01-01
Page
Seite 430 (sequence 6)
Language
German
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ן )as I״n1(i<k!srabbini1t in Krc1nsi»‘r. 430 VI. (inädigster für st. und Herr Herr! Huer fürstl. (inaden ist ohnehin gnädigst bekannt, in was für be(ira!1^t(M1 und Mittellosen rinstünden sieh unsere (Yen!־ sierer Anne Juden-fiomeindc befinde, so dass Wir für überllüssig findeten s(dche in sonderhe itlirh zuerkliihren. Huer fürstl. (!naden anmit /u behelligen, stdeher gestalten zwar: dass unsere Anne .luden (iemcinde weilen (?) einen Rabbiner, (ohne welchen doch dieselbe füglich nicht bestehen kann,) überkommen können, wozu dann auch Trettet, dass ein jeder neu erwehlender Loral-Rabbiner nicht nur die Aufnahms-Tax ן»r. 100 Duecaten sondern auch noch alle o Jahr die (\mlirm;1fions״Tax mit S Duoraten zu bezahlen hat, dass dahero naeb dem»‘ bey unser Gemeinde »ii»‘ Sporteln für einen Local-Rabbiner in der Thai ganz schlecht, und derselbe bey seiner Aufnahm 100 Duecaten und alle 3 Jahr sodann S Duc. (\mlirmaiionis Taxe Nomine bezahlen muss»‘, so ergiebet sich, dass Wir dermalihm auf di»‘ abgängig»‘ Rabbiner״ Steile keimm übcrkomnnm könmm. Daim ein amleres wäre ehedessen, Wi»* Hin < )ber-Land-Rabbiner liier war, wo di»• S{m>rt»‘l 11 und Uharartere grösser war»m; mithin ist auch geschehen, dass der Vor dem Verstorbenen hiesigen Rabbiner nicht leben könmm, mithin sieh von hier und nach Bysentz wegbegeben. (Jestalbm auch der letzthin Verstorben»‘ Rabbiner (weihm er des gering»*!! Salarij halber nicht Subsistiren könmm) würde von hier abgcgajigen s»*yn, und sein Rrod amlerwärths g»*sm־h»‘t haben. Und da dann Huer fürstl. (Jnad»m auch lx*y <h*m Vorlmrig Verstorbenen Rabbiner dahin gnädigst Uondescendiret und für die Aufnahms-Tax nur f>0 Duecaten genehmen, je d»mnoeh weilen »‘in jeder mm aufg»mc»11mener Rabbiner alle 3 Jahr die Dontirmations-Tax j»r. 8 Due. miss seinem eigenen bezahlen muss, so können Wir dermahlen (weilen bei der Gemeinde die acri- »bmtzien für »len Rabbiner schlecht), keimm amlern erhalten. Solchen nach V»*rwemi»m an Hur»‘ lurstl. (Jmnlen in Nahmen <b*r gesammteu tiemeimlo unser unterthänigstgehorsamstes Bitten, Höchst »lieselbte genädigst gerul1ct»m, sich Unser Armen Juden- (iemeimle zu erbahrmen, dass, wenn Wir einen neuen Rabbiner aufbringen, und aufsuchen sollten, es auch denliahlen b»*i der Aufnahms-Tax pr f>0 Duecaten nicht nur gnädigst bewenden zu lassen, sondern auch die ali-tf Jährige Uoiifirinations Tax pr 8 Due. dem neu aufnehmendtm (so lange derselbe unserer Gemeinde Verstehen würde) Von darum begnadigst miclizusehen, weilen Er ansonsten bei seiner Aufiiahtn sein eigenes einbiissen mäste

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