Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Nachricht] / Horovitz, Saul
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 329 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Besprechungen. 329 I)i«' von Itosin in der Ahh. ״Die Ucliginiisphilosophic Ahrain Ihn Ksra's**, Monatssch.IS9S,S.4Nl an geführt cSt elle:::^» זדע בי באח־־ית ני*ח היא־צד,'אד,ז:ייד.זהטק־ב נד:., פ! י־ ת הצזי־זה והנה הזכירה בה* י ת היצבירי״ה bedarf der Kmendation. Ks muss heissen: זה:זזקדב בזר)זב ,*בז׳. Ks werden ב!זקרב und אחרית, das Kim* als Aufbewahrung*- ort für die sinnlichen Vorstellungen, das Andere als Schatzkammer höherer Erkenntnisse gegenübcrgestcllt. womit nicht im Widerspruche stellt, dass es dann heisst: והנה הזבי־־־ה כזירת הרבנדייה - Was die Kehre vom ״(Joheim- 11 iss“ des Willens betrifft (das. S. 32־'). so sei hier kurz hingewiesen auf eine nicht beachtete Stelle Sehahrastani 1 ■Id 1. z. (II. d9), die im Zusammenhange mit anderen dort mitgetheilten Kehren, die auf Biotin und Plato's Sophisten zurückgehen, in mancher Beziehung aufschlussreich ist. Dr. Ilorovitz. Freudenthal J. Die Lebensgesehiehte Spinoza’s in Quellen- Schriften, Urkunden und niclitamtliclien Nachrichten mit Enterst iit zung der Königl. Preussisehen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Kei ן »zig. Veit \־ < ,omj». 1n9(,׳. XVI u. 301 SS. Anspruchsloser als seine Vorgänger in der Behandlung desselben (iegenstandes, will das vorliegende Werk nicht sogleich eine Darstellung der Keheusgeschichte Baruch Spinozas bieten, sondern zunächst durch die Milteilung und Prüfung der (Quellen, amtlichen und nichtamtlichen Nachrichten über das beben des Philosophen feste (irundlagen für eine wissenschuft liehe Kösung dieser Aufgabe schalVen. bin Blick in den Stand der Forschung zeigt uns die Notwendigkeit dieser Vorarbeit. Seit dem Tode Spinoza’s ist seine Kebensgeschiehte zu ungezählten Malen Kegenslaud der Behandlung gewesen. Neben der Eigen! iimliehkeit seines Kntwickelungsganges übte die Hoheit seines Wesens einen unwiderstehlichen Zauber ans. Der Adel seines Charakters, die hauterkeit seiner < Jesiunuugen, die Kebereiustimniuiig zwischen seinen Keberzeugungen und Handhingen führten immer wieder zur Betrachtung seines Lebensganges. Knter allen älteren und neueren Lebensbeschreibungen Spinoza s aber linden wir keine einzige, die den Anforderungen strenger Wissenschaftlichkeit entspricht•. Der so oft. schon beklagte Mangel an «juellenmässigen Nachrichten (vgl. auch Freudenthals Kiuloitung, V f.;׳, die von masslosem Hass oder von blinder Verehrung getragenen Darstellungen der alten Biographen haben dazu beigetragen, das Bild des grossen Philosophen zu entstellen. Km so mehr hätte man erwarten sollen, in den neueren, zum Theil recht ausführlichen Abhandlungen über Spinozu's Keben die für •eine kritische Darstellung unbedingt erforderlichen Voraussetzungen erfüllt zu finden, und hier einer Berücksicht igung möglichst, summt lieber Quellen sowie einer Sichtung der Duellensclmftcn zu begegnen. Allein schon die wenigen Beispiele in Freudenthnls Einleitung (VII u. Anmkg, l) bilden einen hin־ reichenden Beleg für den völlig unbefriedigenden Stand dieser Forschungen. Dm so erfreulicher ist es, dass das auf Spinoza’s Leben bezügliche