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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 2 · p. Seite 74

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 2
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 74 (sequence 14)
Language
German
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7 \ iH<׳ llaugnda hei den Kirchenvater«! und in t»־r apokrvplüschen (.:'ז.;msciiliesst und lehrt: ■ Nisan war cs — als dir Welt erschaffen wurde. Ob aueh Thcodorctus mir .-einer 1 iehauptimg5 :(״ta 7׳70 ,7־7 ׳jp.Y(vCa 7c/0 70ס>0,;ז\> p.v}voc . . xa7a 700707 707 7,atp07 77,7 7.7W717 £BT([JA0üpyY]0o. za׳. a7.0700£1 7(052 7(0 //>׳<o 7(07 5s75po>7 r4 ^/.a77׳r(c1c; aut' Kphraeiu zurüekgcht. lässt sieli mit 1 »estiimntheir nicht. mehr sagen, du er amdi sonst jüdische Klcmcittc hictct: jedenfalls zeigte uns die Ausführung zur < Innige. wie verbreitet die Annahme war, dass die I ’rgrschüpie in fertigem Zustande *',esc ha den sind. I ).,«gegen beruht die ״vnauc Kixirung dieses fertigen Zustamles vom erstem Menschenpaare, als der eines ״Zwanzigjährigen'* aui eine!• ,־mdcrrii haggadischen Lehre. Ls gilt mimlieh in der I laggadadie Kegel, «lass beim himmlischen Oeriehh das strafbare A11 <1 r erst mit dem zwanzigsten Lehensjahre beginnt, und da mudi einer alten, allgemein verbreiteten Ansicht1) Adam schon am ersten Tage seines Lebens die Sünde beging. die i 11111 so verhängnissvoll wurde, so folgt daraus, dass er seinen Anlagen nach mindesteneinem ..zwanzigjährigen ** entsprochen haben muss. 1 >ie christliche Le־״e.11de hatte nun den Kern fliese!* Haggada behalten, indem sie ebenfalls Adam als ״virum perfect um״ erschallen sein lässt, in ihrem Streben aber nach Karallelisirung des ״ersten Adam“ mit.׳ dem zweiten Jesus . behaupt,et sie. dass Adam hei seiner Schöpfung seiner körperlichen Beschaffenheit nach dem sterbenden Jesus — also einem dreissi״;jährigen•י) Manne — ־״lieb. Daher die Lehaitptuug in den besprächen der drei I!eiligen“ u): Cuius;letalis Adam erat, «piando ereatus «*st? Responsio: Juvenis aetatis triginta aunorum. et Lva virgn triginta annorum. Wir sehen also, dass man in christlichen Kreisen nicht, unbestimmt von einer ..uctatis plenittidinis Christi4‘ sprach, wie ilieronymus sich ausdriiekt, sondern von ״aetatis triginta annormn^. und es muss seimm guten Onmd haben, wenn lüorunvmtis 1!׳. e. 9 a. ’) Theod., t'omm. in Kxod.. Inten72 .־. :I) Schuhbath 8t)b: די עשרין דיא ע:שת: diese Llaggadu gründet sich, wi•* I bisch i z. St bemerkt, darauf, dass nach Xum. 14. 25t nur dio mehr a»* zwanzig Jahre Alten, in der Wüste sterben massreu. *) Worüber weiter unten. *) Die Zahl 150 kann aus 1י.1־) abgerundet sein, oder auf die in de! . alten Kirche verbreitete Ansicht zurüokgehen. wonach Jesus nur 30 Jahre 'alt. wurde, vgl. darüber Iliigonfeld, DU» clementinisch. Keeog, und Hom. p. 160 ff. 6) Denkschriften d. Akad. zu Wien, ß. 29. p. 61.

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