Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Mordechai Model Oettingen und seine Kinder
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 558 (sequence 2)
- Language
- German
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558 Mordeehai Model Dettingen. und seine Kinder. Pfersee, der 1 lerausgcber der Responson und homiletischen Bemerkungen seines Vaters und seiner Vorfahren d, der Eintragung in seine handsehriftliche Reeeptirkundc ־) für wertii gehalten. Jahre hindurch hatten diese in Minuskeln in den ehern Rand der Innenseite auf dem linken .Buchdeckel dieses Sohrifteliens gedrängten Notizen stets von Neuem meine Auf•־ merksaiukeit auf sieli gezogen: die Bestätigung von anderer Seite für ihre Angaben wollte sieh nicht finde:* hissen. L)a brachte das eben im Erscheinen begriffene Werk David Maggi d s in St. Petersburg über die Geschichte der Familie Günzburg11) die so lange entbehrte Bewahrheitung der ihrer Erweckung harrenden Urkunde. .Baron David Günzburg veröffentlicht hier den aus Carm01 y's Nachlasse in seinen Besitz übergegangenen Stammbaum, in dem (‘in späterer Nachkomme Model < )efctmgen's. Saul b. Samuel, der Urenkel seines Enkels R. Elin, der Rabbiner von Wengrow, die Kinder seines Urahus und deren ganze Geschlechtsfolge verzeichnet. Die Ahschritt rührt von einer verwandten, aber noch späteren Hand her, von der Isachar Bär b. Jehuda Lema's aus Rappesweier, der hn Jahre 176b in Metz sein Werk: Jam Isachar erscheinen liess. Von zwei verschiedenen, völlig von einander un.ahhängigen Seiten 1km* erfahren wir nunmehr Angaben über dh־ Familie Dettingen, die sich in der wünschenswerlhesten Weise bestätigen, beleuchten und ergänzen. Nur weiss es K. Ohatioch Lienoch besser als der eigene Sprosse, des Geschlechtes, dass Model Dettingen, der Levitc, nicht der Sohn des Xichtleviten ') Simon Günzburg, sondern sein Enkel gewesen ist. David■ Mordccbai Model vnu ()ettingen war der Sohn des Elia. eines Schwiegersohnes des im 16. Jahrhundert unter den Juden in deutschen Landen begütertsten und wohlthätigst-en Mannes, des 1585 verstorbenen und in Burgau heigesetzten Simeon Günzburg. dessen Andenken David Gäus b שי״ה חינוך ביה יהירה unci ראשיה בכורים Frankfurt am Main 1708. Ohanocli Henoch b. Abraham, der Grossvater des Herausgebers, war 1051) Rabbiner in Oettingen, wo er Zebi Hirsch b. Josefs נחלה $יר;ו approbirt. ,; חלק ג' בזספר חן יכביר ף«. Auf dem Titel der in meinem Besitze befindlichen Handschrift findet sich auch die Angabe: 2VC נגמר ינשלם בכי ליל• ר׳ ה״א [“העניה אסתר! שנת תפ״דד פח ר/ה, d. 1 Gunzenhausen, 7. März 1724. 1«- •<1 הולדות משפחות גינצבורב ר tt. 4) Wie die seit Jahren im Druck befindlichen Giabscliriften von Frank» furfc am Main beweisen, gab es auch Günzburg. die Leviten waren. Vgl. No. 299, 391, 473, 1254. ־