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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 11 · p. Seite 524

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 11
Article
Jüdische Ex-libris
Date
1898-01-01
Page
Seite 524 (sequence 3)
Language
German
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524 Jüdische Ex-libr.s. Säule steht: David Friofllände r. Unten in der Mitte: I). (׳Imdowiecki inv. et. 1*. Kupferstich. 10B mm >< 1?> mm. Kim1 Durchforschung der grosseren Sau1mlu11^<M1 hebräisolier Bücher nach dieser Hiebt,ung hin dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach doch noch das eine oder das andere Aüeherzeiehen jiidiselier Bibliophilen aus früheren Jahrhunderten zu Tuge dringen, wenn solche, amdi vermut,blich von keiner grossen künstlerischen Bedeutung sein dürften, wie, ja auch die Signeten der jüdischen Bucl 1 drucker l) an künstlerischer Bedeutung mit geringen Ausnahmen denen ihrer christlichen Standesgenossen sehr nachstehen, wie auch Herr Prof. Kaufmann־) ein Ex-libris des Herz Lelnnann (Herr Pdsing) in der Bibliothek der Landcs-Rahbinorsclnde in Budapest als einen .,gedruckten ►Streifen mit der!nsehrifi: לה הארץ והלאו האלוף והקצין כהר״ר ד.ירץ הדל" beschreibt. Hebräische Inschriften tragen übrigens auch 2 der schönsten, aus der Blüthezcit auf uns gekommene, von Albrecht Dürer in Holzschnitt ausgeführte Ex-libris, die aller■־ dings christlichen Sammlern angchörten, und zwar das eine dem Käthe Karl. V. 5 Wilibald Pirckheinicr (1470-- 10.־>f)), das andemkmi Probste zu St. Laurentius in Nürnberg, Heetor Pösner. Kl*steres zeigt di(‘ Inschrift: (sic) רא״טית חכמה יראה יחיה nebst der griechischen und lateinischen Uebersetzung dieser Worte. Das Pösnerseho trügt die Inschrift הטהורים בל טהרר und den griechischen Wortlaut, und die lateinische Uebertragung dieser Worte*) die bekanntlich aus Ep. Pauli ad. Tit. I?15 stammen.!י■ & C3 ויזירי?* ra Th rva n דיור"/ וח iü4Cj Wteli* Mandl, Dr. Simon, Der Baun. Ein Beitrag zum mosaischrabbinischen Strafrecht, durgestellt nach der Bibel und der rabbinischeu Literatur, Brünn. 1898, Bernhard Epstein. 51 8S.. 8. Es ist die Absicht des Vert‘., in seiner Schrift Begriff und Amvendungsart des הדש von der ältesten biblischen bis in die späteste nachbiblische Zeit klarzcdegen und wissenschaftlich zu beleuchten, was ihm 0 S. Steinschneider and Cassel. Jüdische Typographie und jüdischer Buchhandel, in Kisch und Gruhcr's Eneyolopiidiu. ף in K. Jakob Emdeids Selbstbiographie, Monatsschrift f. Gesell, u. Wiss. der Juden, 41. Jahrg., 8. 9G6 Amnerkimg. ף Vgl. die hebräischen Inschriften in dem Wappen Widmanstadts und deren Lösung durch Jos. Povles in Peyue des otudes juives 1.;400—1 und Beiträge, p. 198 f.

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