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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 10 · p. Seite 465

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 10
Article
Samau'al b. Jahja al-Magribi und seine Schrift "Ifham al-Jahud"
Date
1898-01-01
Page
Seite 465 (sequence 9)
Language
German
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Sitmau’al b. Jahjü al-Mngnbi. 4(>r> welche aut dun geschützten Bildungsgebioten thätig sind, wie die Wissenschaft der Arzneikunde eines ist, welcher alle Meusehen zu jeder Zeit bedürfen, und die von den Anhängern aller Religionen geachtet-wird. ]Stein Vater gehörte zu den Schriftsteilem der Stadt Merw, zu ihren verdienstvollen und gebildeten Persönlichkeiten. Er luute ein erhabenes Streben nach der Tugend und ihrer Verwirklichung, Kentnisse in der hebräischen, philosophischen und medieinischen Literatur. Kr hatte aber die Medloin de,r Wissonsehaft, seiner Väter vorgezogen und seine Beschäftigung״ mit der Erstereit hatt(? weder den Ruhm, noch Gelderwerb zum Ziele, sondern gottgefälliges >) und gutes Wirken. .Deshalb wurde er auch Rahban, d. h. ״unser Führer und Lehrer1־ genannt. Kr unterrichtete mich darin in meiner Jugend, und ich habe nicht; aufgehört meine Kenntnisse zu vermehren nach dem!Masse, das mir von Gott; zu Theil wurde, und soweit ich durch die Zeitverhiiltnisse und meine Begabung hierin unterstützt worden hin. ich fand aber unter den medieinischen Werken, die ich gelesen habe, viele Compendien von Aegyptern, Syrern und Anderen, deren Verfasser sich nur auf einen Zweig־ der medieinischen Wissenschuft beschränkten. Dies veranlasst mich, dass ich ein Werk schreibe, welches die Vorzüge der Arbeiten alter und neuer Schriftsteller in sieh vereinigen, sie alle umfassen und unter den Oompendion ein Uuiversalfülirer sein sollte, Ich vermied darin Wiederholungen, dunkles und langweiliges Gerede und war bestrebt nur Nützliches und Wesentliches zu bieten. Also habe ich ein üehoininiss der Arzneiktinde und einen Schatz der Kunst geordnet dargeboteni;. So weit der Verfasser der ältesten־ medieinischen En- •cyklopädie oder eines der ältesten derartigen Werke in arabischer Sprache, der wahrscheinlich dorLeluvr al-Räzi’s war. Merkwürdig ist bei seinem Vater sowohl wie bei ihm selbst der universelle Zug, der sie verkennen liess, dass die Lehre ihrer Väter auch eine universelle Bedeutung habe, die, durch die Bekämpfung von Seiten der Mehrheit nicht gemindert werden kann, Dieser universelle Zug ist zur Sehnsucht nach dom Anschluss an die Vielen um jeden Preis geworden und hat gewiss dazu beigetrageu, dass 'All b. Kabban ai-Tabari zum Abtrünnigen geworden ist. l) So übür.sotzto ich *j’Uil, da das Wort liior offenbar nicht wio bei den Säfl’s ״Vergottung״ ״mystische Verzückung״ bedouton kaum Monatsschrift. 42. Jahrgang, 30

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